Jean-Monnet-Professur an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Die EU-Kommission hat Herrn Prof. Dr. Christian Tietje von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für die Jahre 2026 – 2029 eine neue Jean-Monnet-Professur zugesprochen. Sie trägt den Titel „Jean Monnet Chair on Economic Security in EU Trade Law and Policy”. Im Zentrum der Förderung stehen die EU-Handelspolitik sowie die wirtschaftliche Sicherheit der Europäischen Union.
Mit der erneuten Förderung des Jean-Monnet-Lehrstuhls von Herrn Prof. Dr. Tietje verfügt Sachsen-Anhalt auch künftig über zwei herausragende europapolitische Forschungsschwerpunkte mit entsprechenden Lehrangeboten.
Jean-Monnet-Lehrstühle werden in einem kompetitiven Verfahren für jeweils drei Jahre an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer vergeben, welche sich besonders im Bereich EU und EU-Integration engagieren. Sie verbinden akademische Exzellenz mit einem aktiven Dialog zwischen Universitäten, öffentlichen Verwaltungen, politischen Entscheidungsträgern und der Zivilgesellschaft und fördern den Dialog zwischen Wissenschaftlern und hochschulunabhängigen Interessengruppen.
Die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur arbeitet als Europaministerium seit vielen Jahren eng mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen, insbesondere im Bereich des Europäischen Dokumentationszentrums (EDZ), das vom Lehrstuhl von Prof Dr. Tietje verantwortet wird.
