Am 4. März richtete die Landesvertretung von Sachsen-Anhalt bei der EU erneut die traditionsreiche Veranstaltung „Filmland Sachsen-Anhalt für Groß und Klein“ in der Internationalen Deutschen Schule Brüssel aus. In der Aula begrüßte zunächst der stellvertretende Schulleiter der Internationalen Deutschen Schule Brüssel, Thomas Leitheiser, die Gäste. Anschließend hieß Simone Großner, Staatssekretärin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, die Gäste zu zwei Filmvorführungen mit Bezug zum Filmland Sachsen-Anhalt willkommen.
Die Veranstaltung startete mit „Tafiti - Ab durch die Wüste“. Der beim Filmfest München 2025 mit dem Cinekindl Audience Award ausgezeichnete Animationsfilm wurde teilweise in Sachsen-Anhalt postproduziert. Das Colour Grading fand im Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle (Saale) statt. Der Film begleitet das kleine Erdmännchen Tafiti und das Pinselohrschwein Pinsel auf ihren Abenteuern in der afrikanischen Savanne, wodurch die beiden den Wert von Mut, Empathie und Freundschaft lernen. Im Anschluss an den Film stellten die Kinder dem Produzenten Helmut Weber von Tradewind Pictures Fragen. Danach gab es bei einem Quiz zum Film kleine Preise zu gewinnen und die Möglichkeit, zu basteln.
Im zweiten Teil des Abends erlebte das erwachsene Publikum „Sehnsucht nach Sangerhausen“. Der Film feierte Weltpremiere im Wettbewerb des 78. Locarno Filmfestivals. Die Deutschlandpremiere fand auf dem Filmfest Hamburg 2025 statt.
Der Mix aus Gesellschaftskomödie und Abenteuerfilm ist eine Produktion der Magdeburger Blue Monticola Film in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk und wurde im Sommer 2024 zum Großteil in Sangerhausen gedreht. Auch Tonproduktionsarbeiten fanden in Sachsen-Anhalt statt. Nach dem Film gab Produzent Kirill Krasovski spannende Einblicke in die Entstehung des Films. Er unterstrich dabei die einzigartige Rolle von Sachsen-Anhalt als Drehort.
Die Landesvertretung dankt dem Publikum für das zahlreiche Erscheinen und freut sich schon jetzt auf die Gelegenheit, auch im kommenden Jahr wieder herausragende Produktionen aus dem Filmland Sachsen-Anhalt zu präsentieren. Ein besonderer Dank gilt der Internationalen Deutschen Schule Brüssel (iDSB), die die Veranstaltung unterstützte und hierfür die Schulaula zur Verfügung gestellt hatte. mw

