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07. De­zem­ber 2023 44/23

Sehr ge­ehr­te Damen und Her­ren,
liebe Le­se­rin­nen und Leser,

die Welt schaut die­ser Tage ge­bannt auf den Wüs­ten­staat Dubai, wo noch bis 12. De­zem­ber die UN-​Klimakonferenz COP28 statt­fin­det. Diese tritt jähr­lich zu­sam­men, um Ziele und Maß­nah­men für den Kli­ma­schutz fest­zu­le­gen und zu ko­or­di­nie­ren. Die dies­jäh­ri­ge Kon­fe­renz wird von den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten aus­ge­rich­tet, die den Vor­sitz der COP 28 in­ne­ha­ben.

Die EU wird durch den Prä­si­den­ten des Eu­ro­päi­schen Rates, Charles Mi­chel, die Prä­si­den­tin der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on, Ur­su­la von der Leyen, und den spa­ni­schen Rats­vor­sitz auf der COP re­prä­sen­tiert. Die Spit­zen­ver­tre­ter der EU be­ton­ten in Dubai, dass sich die EU für eine Ver­drei­fa­chung der glo­ba­len Ka­pa­zi­tä­ten für er­neu­er­ba­re En­er­gien bis 2030 und eine deut­li­che Ver­bes­se­rung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz ein­set­ze. Zudem werde die EU einen fi­nan­zi­el­len Bei­trag in Höhe von 25 Mil­lio­nen Euro für den so­ge­nann­ten Loss-​and-Damage-Fonds be­reit­stel­len. Die­ser dient zum Aus­gleich von Kli­ma­schä­den in be­son­ders ver­wund­ba­ren Län­dern Er soll etwa nach Dür­ren, Wald­brän­den oder Un­wet­tern Hilfe leis­ten kön­nen. Die EU-​Vertreter war­ben auch für einen ent­schlos­se­nen Aus­bau von Be­prei­sungs­sys­te­men für kli­ma­schäd­li­ches Koh­len­di­oxid.

Mit bes­ten Grü­ßen

Da­ni­el Wentzlaff

Stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der Lan­des­ver­tre­tung

Aus den In­sti­tu­tio­nen

I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Start­schuss für ers­tes eu­ro­päi­sches Datenverarbeitungs-​Ökosystem: EU-​Kommission ge­neh­migt ge­plan­te Bei­hil­fen von bis zu 1,2 Mil­li­ar­den Euro

Die Kom­mis­si­on hat nach den EU-​Beihilfevorschriften ein wich­ti­ges Vor­ha­ben von ge­mein­sa­mem eu­ro­päi­schem In­ter­es­se (IPCEI) ge­neh­migt, mit dem For­schung, Ent­wick­lung und erste ge­werb­li­che Nut­zung fort­ge­schrit­te­ner Cloud-​ und Edge-​Computing-Technologien bei meh­re­ren Pro­vi­dern in Eu­ro­pa un­ter­stützt wer­den sol­len. Das Vor­ha­ben mit der Be­zeich­nung IPCEI Next Ge­ne­ra­ti­on Cloud In­fra­struc­tu­re and Ser­vices (IPCEI für Cloud-​Infrastruktur und -​Dienstleistungen der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on, im Fol­gen­den „IPCEI CIS“) wurde von sie­ben Mit­glied­staa­ten ge­mein­sam an­ge­mel­det: Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en, Nie­der­lan­de, Polen, Spa­ni­en und Un­garn.

Die Mit­glied­staa­ten wer­den bis zu 1,2 Mil­li­ar­den Euro an öf­fent­li­chen Mit­teln be­reit­stel­len, wo­durch zu­sätz­li­che pri­va­te In­ves­ti­tio­nen im Um­fang von 1,4 Mil­li­ar­den Euro mo­bi­li­siert wer­den dürf­ten. Im Rah­men die­ses IPCEI wer­den 19 Un­ter­neh­men – aus Deutsch­land die Deut­sche Te­le­kom, SAP und Sie­mens – 19 hoch­in­no­va­ti­ve Vor­ha­ben durch­füh­ren. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

In­ter­na­tio­na­le Part­ner­schaf­ten: Kom­mis­si­ons­vi­ze­prä­si­dent Schi­nas über­nimmt Auf­ga­ben von Kom­mis­sa­rin Ur­pi­lai­nen

Jutta Ur­pi­lai­nen, EU-​Kommissarin für In­ter­na­tio­na­le Part­ner­schaf­ten, hat Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ur­su­la von der Leyen über ihre Be­stä­ti­gung als Kan­di­da­tin bei den be­vor­ste­hen­den fin­ni­schen Prä­si­dent­schafts­wah­len in­for­miert. Sie hat dafür einen un­be­zahl­ten Ur­laub ab dem 2. De­zem­ber 2023 bis zum 28. Ja­nu­ar 2024 oder, falls sie an einem zwei­ten Wahl­gang teil­nimmt, bis zum 11. Fe­bru­ar 2024 be­an­tragt.

Die Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin hat der Kom­mis­sa­rin den un­be­zahl­ten Wahl­ur­laub ge­währt. Wäh­rend die­ses Zeit­raums gel­ten die ein­schlä­gi­gen Be­stim­mun­gen der Ver­trä­ge und des Ver­hal­tens­ko­dex für die Mit­glie­der der EU-​Kommission wei­ter. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MI­SI­ON

Uni­ons­bür­ger­schaft: Kom­mis­si­on will Rech­te von EU-​Bürgerinnen und -​Bürgern stär­ken

Die Uni­ons­bür­ger­schaft ge­hört zu den wich­tigs­ten Er­run­gen­schaf­ten der EU. Zum 30. Jah­res­tag der Ein­füh­rung der Uni­ons­bür­ger­schaft stellt die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on ein Maß­nah­men­pa­ket vor, das die mit der Uni­ons­bür­ger­schaft ver­bun­de­nen Rech­te über­all in der Union stär­ken soll. Men­schen, die die Staats­an­ge­hö­rig­keit eines EU-​Mitgliedstaats be­sit­zen, ver­fü­gen über eine Reihe von Rech­ten und Vor­tei­len, die sich von denen un­ter­schei­den, die sie durch die Staats­an­ge­hö­rig­keit in ihrem ei­ge­nen Land haben, so z. B. in Bezug auf Frei­zü­gig­keit, kon­su­la­ri­schen Schutz und die ak­ti­ve Teil­ha­be an de­mo­kra­ti­schen Pro­zes­sen. • fs Quel­le PM KOM

„Im Rah­men der jüngs­ten Kri­sen in Af­gha­ni­stan, der Ukrai­ne, Sudan, Niger, Is­ra­el und Gaza haben wir wich­ti­ge Leh­ren dar­aus ge­zo­gen, wie die Mit­glied­staa­ten und In­sti­tu­tio­nen der EU bes­ser zu­sam­men­ar­bei­ten kön­nen, um EU-​Bürgerinnen und -​Bürger, die im Aus­land in eine Not­si­tua­ti­on ge­ra­ten, zu un­ter­stüt­zen. Die heute vor­ge­schla­ge­nen über­ar­bei­te­ten Vor­schrif­ten über den kon­su­la­ri­schen Schutz wer­den Ko­or­di­nie­rung und So­li­da­ri­tät in­ner­halb der EU bei der Vor­sor­ge für und der Re­ak­ti­on auf Kri­sen stär­ken.“

Josep Bor­rell

Hoher Ver­tre­ter und Vi­ze­prä­si­dent

I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

EU-​Solidaritätsfonds ge­währt Slo­we­ni­en nach den Über­schwem­mun­gen im Som­mer einen Vor­schuss in Höhe von 100 Mio. EUR

Die Vor­aus­zah­lung folgt auf den von Slo­we­ni­en am 20. Ok­to­ber 2023 ein­ge­reich­ten An­trag auf Un­ter­stüt­zung aus dem EUSF. Die letz­te Zah­lung, die von der Be­wer­tung des An­trags Slo­we­ni­ens auf EUSF-​Unterstützung und der Ver­füg­bar­keit von Haus­halts­mit­teln durch die Kom­mis­si­on ab­hängt, wird 2024 fol­gen.

Die Über­schwem­mun­gen wur­den von den slo­we­ni­schen Be­hör­den als die schlimms­te Über­schwem­mungs­ka­ta­stro­phe in der jün­ge­ren Ge­schich­te Slo­we­ni­ens be­zeich­net, von der fast zwei Drit­tel des Lan­des be­trof­fen waren. Wich­ti­ge In­fra­struk­tu­ren wie Stra­ßen und En­er­gie­ver­sor­gung wur­den be­schä­digt, Hun­der­te von Häu­sern und Ge­bäu­den zer­stört. Prä­si­den­tin von der Leyen und der für Kri­sen­ma­nage­ment zu­stän­di­ge Kom­mis­sar Janez Lenarčič be­such­ten Slo­we­ni­en am 9. Au­gust 2023, um die So­li­da­ri­tät und Un­ter­stüt­zung der EU di­rekt zum Aus­druck zu brin­gen.

Un­mit­tel­bar nach den Über­schwem­mun­gen zeig­te sich die Kom­mis­si­on so­li­da­risch mit Slo­we­ni­en und bot Hilfe im Rah­men des EU-​Katastrophenschutzverfahrens an, das unter an­de­rem Hub­schrau­ber, Last­wa­gen und Bag­ger um­fass­te. Seit­dem hat die Kom­mis­si­on auch 8,6 Mio. EUR aus der Agrar­re­ser­ve mo­bi­li­siert, um Land­wir­te in Slo­we­ni­en zu un­ter­stüt­zen, deren Le­bens­un­ter­halt am stärks­ten von den Über­schwem­mun­gen be­trof­fen ist.• fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Be­kämp­fung von se­xu­el­lem Kin­des­miss­brauch im Netz: Kom­mis­si­on für Ver­län­ge­rung der Über­gangs­ver­ord­nung

Die EU-​Kommission hat vor­ge­schla­gen, die be­stehen­de Aus­nah­me­re­ge­lung von der e-​Privacy-Richtlinie zu ver­län­gern. Sie er­laubt es Pro­vi­dern, se­xu­el­len Miss­brauch von Kin­dern in ihren Diens­ten frei­wil­lig auf­zu­de­cken und zu mel­den. Die In­te­rims­ver­ord­nung ist eine vor­über­ge­hen­de Lö­sung bis neue, dau­er­haf­te EU-​Vorschriften in Kraft sind.

Die be­stehen­de Aus­nah­me­re­ge­lung läuft am 3. Au­gust 2024 aus. Wenn bis dahin keine neuen Vor­schrif­ten in Kraft sind, fehlt die­sen An­bie­tern in der EU die Rechts­grund­la­ge, um se­xu­el­len Kin­des­miss­brauch im In­ter­net auf­de­cken und mel­den zu kön­nen. Dies würde es Tä­tern er­leich­tern, Dar­stel­lun­gen von se­xu­el­lem Miss­brauch von Kin­dern wei­ter­zu­ge­ben, Kon­takt zu Kin­dern zu su­chen („Groo­ming“) und damit un­ge­straft da­von­zu­kom­men. Die vor­ge­schla­ge­ne Ver­län­ge­rung würde ab dem 4. Au­gust 2024 für einen Zeit­raum von ma­xi­mal 2 Jah­ren gel­ten. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Eu­ro­päi­sches Chip-​Gesetz: Kom­mis­si­on grün­det Ge­mein­sa­mes Un­ter­neh­men für Chips

Die EU-​Kommission hat das Ge­mein­sa­me Un­ter­neh­men für Chips aus der Taufe ge­ho­ben, um das eu­ro­päi­sche Halbleiter-​Ökosystem zu stär­ken. Das Ge­mein­sa­me Un­ter­neh­men wird unter an­de­rem Pi­lot­an­la­gen ein­rich­ten. Dafür hat die Kom­mis­si­on die erste Auf­for­de­rung zur Ein­rei­chung von Vor­schlä­gen an­ge­kün­digt, es ste­hen 1,67 Mil­li­ar­den Euro an EU-​Mitteln be­reit.

Diese dürf­ten durch Mit­tel der Mit­glied­staa­ten auf 3,3 Mil­li­ar­den Euro an­wach­sen sowie durch zu­sätz­li­che pri­va­te Mit­tel er­gänzt wer­den. Vor­schlä­ge für diese Pi­lot­an­la­gen kön­nen bis An­fang März 2024 ein­ge­reicht wer­den. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Schutz von Jour­na­lis­ten und Zi­vil­ge­sell­schaft: EU-​Gesetzgeber ei­ni­gen sich auf Re­geln gegen miss­bräuch­li­che Kla­gen

Die EU be­kommt erst­mals ein ver­bind­li­ches eu­ro­päi­sches Rechts­in­stru­ment gegen miss­bräuch­li­che Kla­gen, so­ge­nann­te SLAPP-​Klagen. Dar­auf haben sich Eu­ro­päi­sches Par­la­ment und Rat po­li­tisch ge­ei­nigt.

Die miss­bräuch­li­chen Kla­gen wer­den vor allem gegen Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten, Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin­nen und ‑ak­ti­vis­ten sowie Or­ga­ni­sa­tio­nen der Zi­vil­ge­sell­schaft ein­ge­setzt. Wie die Kom­mis­si­on im April 2022 vor­ge­schla­gen hatte, wer­den mit der Richt­li­nie wirk­sa­me ver­fah­rens­recht­li­che Schutz­maß­nah­men für grenz­über­schrei­ten­de SLAPP-​Klagen ein­ge­führt. Dies hatte die Zi­vil­ge­sell­schaft nach der Er­mor­dung der mal­te­si­schen Jour­na­lis­tin Daph­ne Ca­rua­na Ga­li­zia ge­for­dert. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Handels-​ und Ko­ope­ra­ti­ons­ab­kom­men mit dem Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich: ein­ma­li­ge Ver­län­ge­rung der Ur­sprungs­re­geln für Elek­tro­fahr­zeu­ge und Bat­te­rien vor­ge­schla­gen

Die EU-​Kommission hat den Mit­glied­staa­ten vor­ge­schla­gen, die gel­ten­den Ur­sprungs­re­geln für Elek­tro­fahr­zeu­ge und Bat­te­rien im Rah­men des Handels-​ und Ko­ope­ra­ti­ons­ab­kom­mens zwi­schen der EU und dem Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich ein­ma­lig bis zum 31. De­zem­ber 2026 zu ver­län­gern. Die­ser Vor­schlag be­rührt nicht die um­fas­sen­de­ren Ur­sprungs­re­geln des Handels-​ und Ko­ope­ra­ti­ons­ab­kom­mens, die wie ge­plant ab 2027 gel­ten wer­den. Dar­über hin­aus stellt die Kom­mis­si­on zu­sätz­li­che Mit­tel in Höhe von bis zu 3 Mil­li­ar­den Euro be­reit, um die Bat­te­rie­in­dus­trie in der EU an­zu­kur­beln.  • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHER GE­RICHTS­HOF

Ur­teil zur Er­stel­lung von Score-​Werten durch pri­va­te Wirt­schafts­aus­kunf­tei­en sowie zur Da­ten­spei­che­rung bei pri­va­ten Wirt­schafts­aus­kunf­tei­en am EuGH

Die pri­va­te Wirt­schafts­aus­kunf­tei SCHUFA ver­sorgt ihre Ver­trags­part­ner mit In­for­ma­tio­nen zur Kre­dit­wür­dig­keit Drit­ter und er­stellt zu die­sem Zweck sog. Score-​Werte. Für die Er­mitt­lung die­ses Wer­tes wird aus be­stimm­ten Merk­ma­len einer Per­son auf der Grund­la­ge mathematisch-​statistischer Ver­fah­ren für diese die Wahr­schein­lich­keit eines künf­ti­gen Ver­hal­tens, wie bei­spiels­wei­se die Rück­zah­lung eines Kre­dits, pro­gnos­ti­ziert. Die im Ein­zel­nen zu­grun­de ge­leg­ten Merk­ma­le als auch das mathematisch-​statistische Ver­fah­ren wer­den von der SCHUFA nicht of­fen­ge­legt. Eine Be­trof­fe­ne, die die Lö­schung ihrer An­sicht nach fal­scher Ein­tra­gun­gen sowie Aus­kunft über die über sie ge­spei­cher­ten Daten be­gehrt, wand­te sich an den Hes­si­schen Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten. Die­ser lehn­te ihr Be­geh­ren je­doch ab, da die SCHUFA bei der Be­rech­nung des Bo­ni­täts­wer­tes den im Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz de­tail­liert ge­re­gel­ten An­for­de­run­gen in der Regel ge­nü­ge und im hie­si­gen Fall keine An­halts­punk­te vor­lä­gen, dass dem nicht so sei. Das von der Be­trof­fe­nen an­ge­ru­fe­ne Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den er­sucht den Ge­richts­hof vor die­sem Hin­ter­grund um Aus­le­gung der Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung 2016/679. An­sprech­part­ner für die Pres­se beim EuGH hier. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHER GE­RICHTS­HOF

Ur­teil zur Per­sön­li­che As­sis­tenz für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen – Dis­kri­mi­nie­rung wegen des Al­ters am EuGH

Das Un­ter­neh­men AP As­sis­tenz­pro­fis bie­tet Men­schen mit Be­hin­de­run­gen Be­ra­tung, Un­ter­stüt­zung sowie As­sis­tenz­leis­tun­gen in ver­schie­de­nen Be­rei­chen des Le­bens (sog. Per­sön­li­che As­sis­tenz) an. Die Kos­ten für As­sis­tenz­leis­tun­gen nach dem So­zi­al­ge­setz­buch (SGB) wer­den vom zu­stän­di­gen öffentlich-​rechtlichen Leistungs-​/Kos­ten­trä­ger ge­tra­gen. AP As­sis­tenz­pro­fis ver­öf­fent­lich­te ein Stel­len­an­ge­bot, dem­zu­fol­ge eine 28jäh­ri­ge Stu­den­tin „weib­li­che As­sis­ten­tin­nen“ in allen Le­bens­be­rei­chen des All­tags such­te, die „am bes­ten zwi­schen 18 und 30 Jahre alt sein“ soll­ten.  Eine 50-​jährige Be­wer­be­rin, deren Be­wer­bung er­folg­los blieb, sieht sich auf­grund ihres Al­ters dis­kri­mi­niert und hat das Un­ter­neh­men vor den deut­schen Ar­beits­ge­rich­ten auf Zah­lung einer Ent­schä­di­gung ver­klagt. AP As­sis­tenz­pro­fis hält die Un­gleich­be­hand­lung wegen des Al­ters für ge­recht­fer­tigt. Nach dem SGB Leis­tungs­be­rech­tig­te, die eine per­sön­li­che As­sis­tenz in An­spruch näh­men, hät­ten ein Wunsch-​ und Wahl­recht auch im Hin­blick auf das Alter der As­sis­ten­ten/innen. Nur so sei eine selbst­be­stimm­te Teil­ha­be von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen zu er­rei­chen. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat den Ge­richts­hof hier­zu um Aus­le­gung der An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­richt­li­nie 2000/78 er­sucht. An­sprech­part­ner für die Pres­se beim EuGH hier. • fs Quel­le PM KOM

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Aus den Fach­be­rei­chen

I BIL­DUNG

Eras­mus+ wächst wei­ter: 26.000 Pro­jek­te und 1,2 Mil­lio­nen Lern­auf­ent­hal­te im Jahr 2022

Eras­mus+, das EU-​Programm für die Mo­bi­li­tät von jun­gen Men­schen und Lehr­kräf­ten, wächst wei­ter. Im Jahr 2022 wur­den rund 26.000 Pro­jek­te un­ter­stützt, über 73.000 Or­ga­ni­sa­tio­nen pro­fi­tier­ten.

Mehr als 1,2 Mil­lio­nen Stu­die­ren­den, Ler­nen­den, Pro­fes­so­ren, Lehr­kräf­ten, Aus­bil­dern, Ju­gend­be­treu­ern und jun­gen Men­schen wur­den Mög­lich­kei­ten zur Lern­mo­bi­li­tät ge­ge­ben. Das zeigt der Jah­res­be­richt 2022, den die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on vor­ge­legt hat. Eras­mus+ ist für den Zeit­raum 2021-2027 mit einem Bud­get von rund 26,2 Mil­li­ar­den Euro aus­ge­stat­tet – fast dop­pelt so viel wie im Zeit­raum 2014-2020. Die Schwer­punk­te des Pro­gramms sind ins­be­son­de­re so­zia­le In­klu­si­on, öko­lo­gi­scher und di­gi­ta­ler Wan­del und die För­de­rung der Teil­ha­be am de­mo­kra­ti­schen Leben.

Ak­tu­ell läuft die Aus­schrei­bung für Eras­mus+ im kom­men­den Jahr. Es ste­hen 4,3 Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung. • fs Quel­le PM KOM

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I EN­ER­GIE

COP28: EU schmie­det Bünd­nis zur Ver­drei­fa­chung er­neu­er­ba­rer En­er­gien und Ver­dop­pe­lung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz bis 2030

Auf dem Welt­kli­ma­gip­fel in Dubai hat Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ur­su­la von der Leyen ge­mein­sam mit dem Vor­sitz der COP28 und über 118 Län­dern die Glo­ba­le Ver­pflich­tung zu er­neu­er­ba­ren En­er­gien und En­er­gie­ef­fi­zi­enz auf den Weg ge­bracht. Die Prä­si­den­tin hatte diese In­itia­ti­ve erst­mals im April vor­ge­schla­gen. Das Bünd­nis hat sich zum Ziel ge­setzt, die En­er­gie­ef­fi­zi­enz bis 2030 zu ver­dop­peln und die Ka­pa­zi­tät der er­neu­er­ba­ren En­er­gien auf min­des­tens 11 Te­ra­watt zu ver­drei­fa­chen. Die Ver­wirk­li­chung die­ser Ziele wird den Über­gang zu einem de­kar­bo­ni­sier­ten En­er­gie­sys­tem un­ter­stüt­zen und zum Aus­stieg aus fos­si­len Brenn­stof­fen ohne Emis­si­ons­min­de­rung bei­tra­gen. Zudem hat die EU auf der COP28 175 Mil­lio­nen Euro an­ge­kün­digt, um die Ver­rin­ge­rung der Me­than­emis­sio­nen zu un­ter­stüt­zen. • fs Quel­le PM KOM

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I EN­ER­GIE

Europäische-​Japanisches Pro­jekt JT-60SA: Kadri Sim­son weiht bis­her leis­tungs­stärks­ten Kern­fu­si­ons­re­ak­tor ein

EU-​Energiekommissarin Kadri Sim­son hat im ja­pa­ni­schen Naka ge­mein­sam mit dem Kultus-​ und Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Ja­pans, Ma­sa­hi­to Mo­riya­ma, die welt­weit leis­tungs­stärks­te Kernfusions-​Versuchsanlage JT-60SA ein­ge­weiht. Der Fu­si­ons­re­ak­tor, auch To­ka­mak ge­nannt, ist das Er­geb­nis der wis­sen­schaft­li­chen Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen der Eu­ro­päi­schen Union und Japan zur Wei­ter­ent­wick­lung Kern­fu­si­on durch ver­schie­de­ne Pro­jek­te. Die An­la­ge wurde ge­mein­sam ge­baut, sie ist ein Mei­len­stein für die bei­den Part­ner, für Wis­sen­schaft und In­dus­trie. Ins­ge­samt waren 500 For­schen­de aus Eu­ro­pa und Japan am Bau der An­la­ge be­tei­ligt, und mehr als 70 Zu­lie­fe­rer haben zur Her­stel­lung der Kom­po­nen­ten bei­getra­gen.

Die Ge­samt­kos­ten des Pro­jekts für die Bau­pha­se (2007-2020) wer­den auf 560 Mil­lio­nen Euro ge­schätzt. Die­ser Be­trag wird von Eu­ro­pa und Japan ge­mein­sam ge­tra­gen. 80 Pro­zent des eu­ro­päi­schen Bei­trags wur­den von ver­schie­de­nen frei­wil­lig be­tei­lig­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen wie dem Karls­ru­her In­sti­tut für Tech­no­lo­gie und EU­RO­fu­si­on, einem eu­ro­päi­schen Kon­sor­ti­um aus 31 La­bo­ra­to­ri­en im Be­reich der Kern­fu­si­on, ge­schul­tert; die rest­li­chen 20 Pro­zent wur­den über das EU-​Institut Fu­si­on for En­er­gy (F4E) di­rekt aus dem EU-​Haushalt fi­nan­ziert. Seit der Be­triebs­pha­se ab 2020 hat die Eu­ro­päi­sche Union zudem bis­her etwa 75 Mil­lio­nen Euro aus dem EU-​Haushalt be­reit­ge­stellt. • fs Quel­le PM KOM

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I NACH­HAL­TIG­KEIT

Nach­hal­ti­ge Pro­duk­te sol­len zur neuen Norm in der EU wer­den

Mit der neuen Ökodesign-​Verordnung sol­len nach­hal­ti­ge Pro­duk­te zur neuen Norm in der EU wer­den: Die bei­den Ge­setz­ge­ber, das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und der Rat der EU, haben sich auf die neuen Re­geln vor­läu­fig ge­ei­nigt.

Die Ver­ord­nung ver­bie­tet au­ßer­dem die Ver­nich­tung un­ver­kauf­ter Tex­ti­li­en und Schuh­er­zeug­nis­se, mit Aus­nah­me­re­ge­lun­gen für klei­ne Un­ter­neh­men und einer Über­gangs­frist für mitt­le­re Un­ter­neh­men.

Das neue Ge­setz wird auf der be­stehen­den Ökodesign-​Richtlinie auf­bau­en, die seit fast 20 Jah­ren er­folg­reich zur Ver­bes­se­rung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz von Pro­duk­ten in der EU ge­führt hat. Sie wird es er­mög­li­chen, Leistungs-​ und In­for­ma­ti­ons­an­for­de­run­gen für wich­ti­ge Pro­duk­te, die in der EU in Ver­kehr ge­bracht wer­den, schritt­wei­se fest­zu­le­gen.

Die Kom­mis­si­on wird eine Liste von Pro­duk­ten an­neh­men und re­gel­mä­ßig ak­tua­li­sie­ren, die auf der Grund­la­ge einer gründ­li­chen Ana­ly­se und von Kri­te­ri­en, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit den Klima-​, Umwelt-​ und En­er­gie­ef­fi­zi­enz­zie­len der EU, er­mit­telt wur­den. • fs Quel­le PM KOM

„Dies ist eine enor­me Chan­ce für Un­ter­neh­men und Ver­brau­cher, und es ist auch von ent­schei­den­der Be­deu­tung, Kli­ma­neu­tra­li­tät zu er­rei­chen, den Ver­lust an bio­lo­gi­scher Viel­falt um­zu­keh­ren, Eu­ro­pas Ab­hän­gig­kei­ten zu ver­rin­gern und un­se­re wirt­schaft­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu stär­ken.“

Maroš Šefčovič

Exekutiv-​Vizepräsident

Aus un­se­rer Lan­des­ver­tre­tung

I VER­AN­STAL­TUNGS­RÜCK­BLICK

Staat­se­kre­tär Zen­der dis­ku­tiert über Di­gi­ta­li­sie­rung in der Land­wirt­schaft

Agrar­staats­se­kre­tär Gert Zen­der dis­ku­tier­te mit dem Vor­stand der Ag­Gate­way Eu­ro­pe an­läss­lich einer Ta­gung in den Räu­men der Lan­des­ver­tre­tung. Dem welt­weit ak­ti­ven Ver­band ge­hö­ren Agrar­un­ter­neh­men an, die sich mit der Trans­for­ma­ti­on der Bran­che be­fas­sen. Unter dem Titel „Di­gi­ta­li­sie­rung in der Land­wirt­schaft“ ging es darum, wie die klei­ne­ren und mitt­le­ren land­wirt­schaft­li­chen Fa­mi­li­en­be­trie­be die Her­aus­for­de­run­gen der Stan­dar­di­sie­rung be­wäl­ti­gen kön­nen. 

Ein be­son­de­res An­lie­gen war ihm in die­sem Zu­sam­men­hang die Au­ßen­dar­stel­lung des Be­rufs­bilds: „Land­wir­te küm­mern sich um Zu­kunfts­the­men wie Nach­hal­tig­keit, Um­welt­schutz und Di­gi­ta­li­sie­rung. Es ist wich­tig, dass wir diese nach vorne ge­rich­te­ter Per­spek­ti­ve auch ver­mit­teln.“

Der zwei­te the­ma­ti­sche Schwer­punkt sei­ner Brüssel-​Reise war die Ge­mein­sa­me Agrar­po­li­tik (GAP) ab 2028. Staats­se­kre­tär Gert Zen­der führ­te Ge­sprä­che mit Nor­bert Lins, dem Vor­sit­zen­den des Agrar­aus­schus­ses im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment, dem Ge­ne­ral­se­kre­tär des eu­ro­päi­schen Bau­ern­ver­ban­des Copa-​Cogeca, Pekka Pe­so­nen sowie der Ge­ne­ral­di­rek­ti­on Agrar. Mit Blick auf die Wah­len zum Eu­ro­päi­schen Par­la­ment im Juni 2024 wur­den ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en der Fort­set­zung der GAP dis­ku­tiert. Man war sich einig, dass die Ein­kom­mens­grund­stüt­zung un­be­dingt bei­be­hal­ten wer­den müs­sen. Staats­se­kre­tär Zen­der for­der­te, dass drin­gend eine Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung des An­trags­ver­fah­rens vor­ge­nom­men wer­den müsse, um die Ak­zep­tanz der GAP bei den Land­wir­ten nicht zu ge­fähr­den. • sh, Bil­der: LV Brüs­sel

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I EIN­LA­DUNG

Sachsen-​Anhalts UNESCO Welt­kul­tur­er­be: Lu­ther­ge­denk­stät­ten in Eis­le­ben und Wit­ten­berg

Der Chef der Staats­kanz­lei und Mi­nis­ter für Kul­tur, Staats­mi­nis­ter Rai­ner Robra, lädt herz­lich ein am Mitt­woch, 13. De­zem­ber 2023, ab 18:00 Uhr.

Die Lan­des­ver­tre­tung ist dies­mal Gast in der deutsch­spra­chi­gen evan­ge­li­schen Ge­mein­de Brüs­sel.

Die Lu­ther­ge­denk­stät­ten in Eis­le­ben und Wit­ten­berg wer­den mit vir­tu­el­len Ein­drü­cken vor­ge­stellt. Sie wer­den bei

der Ver­an­stal­tung eben­falls er­fah­ren, was die Re­for­ma­ti­on mit dem Bau­ern­krieg von 1525 zu tun hat und warum

die da­ma­li­gen The­men wie Ge­rech­tig­keit, Frei­heit und Mit­be­stim­mung heute in Eu­ro­pa immer noch so ak­tu­ell sind. Die Grup­pe Kein­Chor wird mu­si­ka­lisch durch den Abend be­glei­ten.

An­mel­dun­gen sind bis zum 12. De­zem­ber 2023 unter die­sem Link mög­lich.

Ort:

Evan­ge­li­sches Ge­mein­de­zen­trum (Em­m­a­us­ge­mein­de)

Ave­nue Salomé 7

1150 Brüs­sel

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Aus­schrei­bun­gen

I KON­SUL­TA­TI­ON

Ni­tra­t­richt­li­nie für sau­be­res Was­ser: Kom­mis­si­on er­öff­net Kon­sul­ta­ti­on

Die EU-​Kommission hat eine öf­fent­li­che Kon­sul­ta­ti­on zur Be­wer­tung der Ni­tra­t­richt­li­nie ein­ge­lei­tet. In­ter­es­sen­trä­ger wie Land­wir­te, die In­dus­trie, Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, öf­fent­li­che Ver­wal­tun­gen und an­de­re wer­den ge­be­ten, ihre Mei­nun­gen zur Ni­tra­t­richt­li­nie bis zum 8. März 2024 mit­zu­tei­len.

Im Rah­men die­ser Be­wer­tung wird be­stimmt, ob die Ni­tra­t­richt­li­nie noch zweck­mä­ßig ist und ob sie zu einer nach­hal­ti­gen und wi­der­stands­fä­hi­gen Land­wirt­schaft und zur Er­näh­rungs­si­cher­heit bei­trägt. Sie wird prü­fen, ob die Richt­li­nie vor dem Hin­ter­grund sich ver­än­dern­der Klima-​ und Um­welt­be­din­gun­gen es den Land­wir­ten er­mög­licht, sich an­zu­pas­sen und ihre Wi­der­stands­fä­hig­keit zu er­hö­hen; ob sie neue land­wirt­schaft­li­che Ver­fah­ren un­ter­stützt und ob sie gleich­zei­tig das Re­cy­cling von Nähr­stof­fen aus ver­schie­de­nen Quel­len, ein­schließ­lich ver­ar­bei­te­tem Dung, aus­rei­chend för­dert. Die Be­wer­tung wird auch den Bei­trag der Richt­li­nie zu den Ver­pflich­tun­gen im Rah­men des glo­ba­len Bio­di­ver­si­täts­rah­mens von Kunming-​Montréal prü­fen, die Nähr­stoff­ver­lus­te bis 2030 welt­weit um 50 Pro­zent zu ver­rin­gern. • fs PM KOM

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Eu­ro­päi­sche Pro­jek­te und di­ver­se Part­ner­ge­su­che

er­stellt vom En­ter­pri­se Eu­ro­pe

Net­work Sachsen-​Anhalt.

Her­aus­ge­ber

Ver­tre­tung des Lan­des Sachsen-​Anhalt bei der Eu­ro­päi­schen Union

Bou­le­vard Saint Mi­chel 80, 1040 Brüs­sel

Ver­ant­wort­li­che Re­dak­teu­rin

Flo­ren­ti­ne Stäu­ber

Fotos

siehe Co­py­right

ohne An­ga­be: Fotos der Lan­des­ver­tre­tung

Lay­out

Flo­ren­ti­ne Stäu­ber

Tel. : +32 2 741 09 32

Mobil.: +32 492 44 64 77

E-​Mail: flo­ren­ti­ne.stae­u­ber(at)lv-​bruessel.stk.sachsen-​anhalt.de