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16. No­vem­ber 2023 41/23

Sehr ge­ehr­te Damen und Her­ren,
liebe Le­se­rin­nen und Leser,

die Frage, woher be­kom­me ich Fach­kräf­te und wie halte ich sie bei mir, ist ein Thema, dass mitt­ler­wei­le alle Mit­glied­staa­ten der EU be­schäf­tigt. Wie Kom­mis­sar Schmit wäh­rend der Mi­nis­ter­prä­si­den­ten­kon­fe­renz Ost ges­tern in Brüs­sel aus­führ­te, ist das Pro­blem die­ser Tage nicht die Ar­beits­lo­sig­keit, son­dern die Ar­bei­ter­lo­sig­keit.

Die EU hat das Pro­blem er­kannt und ist darum, mit ver­schie­de­nen An­sät­zen be­müht, den Mit­glied­staa­ten zu hel­fen, Lö­sun­gen zu ent­wi­ckeln. Die Kom­mis­si­on will Eu­ro­pa für aus­wär­ti­ge Fach­kräf­te at­trak­ti­ver ma­chen und die Mo­bi­li­tät in­ner­halb der EU er­leich­tern und hat zu die­sem Zweck ges­tern die Idee vor­ge­stellt, einen neuen EU-​Talentpool ein­zu­rich­ten. Über den Pool sol­len Ar­beit­ge­ber mit Ar­beits­su­chen­den aus Dritt­län­dern zu­sam­men­ge­bracht wer­den, da die Ar­beits­mi­gra­ti­on als wich­ti­ges er­gän­zen­des Mit­tel neben der Ma­xi­mie­rung des vor­han­de­nen Po­ten­zi­als ge­se­hen wird, um dau­er­haf­te Lü­cken zu schlie­ßen.

Mit dem EU-​Talentpool wird au­ßer­dem die Um­set­zung von maß­ge­schnei­der­ten Part­ner­schaf­ten mit Nicht-​EU-Ländern für die Mo­bi­li­tät zu Arbeits-​ oder Aus­bil­dungs­zwe­cken un­ter­stützt.

Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und der Rat wer­den im nächs­ten Schritt über den Vor­schlag für einen Ta­lent­pool ver­han­deln.

Mit bes­ten Grü­ßen

Car­men Jo­hann­sen

Lei­te­rin der Lan­des­ver­tre­tung

Aus den In­sti­tu­tio­nen

I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Herbst­pro­gno­se 2023: Leich­te Er­ho­lung nach einem schwie­ri­gen Jahr

Die eu­ro­päi­sche Wirt­schaft hat im lau­fen­den Jahr an Dy­na­mik ver­lo­ren, vor dem Hin­ter­grund der hohen Le­bens­hal­tungs­kos­ten, der schwa­chen Aus­lands­nach­fra­ge und der Straf­fung der Geld­po­li­tik. Auch wenn sich die Wirt­schafts­tä­tig­keit in Zu­kunft all­mäh­lich er­ho­len dürf­te, kor­ri­giert die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on in ihrer Herbst­pro­gno­se ihre Pro­gno­se für das BIP-​Wachstum der EU im Ver­gleich zu den Som­mer­pro­jek­tio­nen nach unten. Schät­zun­gen zu­fol­ge ist die In­fla­ti­on im Euro-​Währungsgebiet im Ok­to­ber auf einen Zweijahres-​Tiefstand ge­sun­ken und dürf­te im Pro­gno­se­zeit­raum wei­ter zu­rück­ge­hen. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

EU-​weite Re­geln zur Ein­däm­mung von Me­than­emis­sio­nen

We­ni­ge Wo­chen vor der Welt­kli­ma­kon­fe­renz COP28 haben sich das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und die EU-​Staaten auf neue Re­geln zur Ein­däm­mung der Me­than­emis­sio­nen im EU-​Energiesektor und bei En­er­gie­im­por­ten ge­ei­nigt. Me­than ist nach Koh­len­di­oxid der zweit­größ­te Ver­ur­sa­cher des Kli­ma­wan­dels und ein star­ker Luft­schad­stoff. Die erste EU-​weite Me­than­ver­ord­nung zielt dar­auf ab, die ver­meid­ba­re Frei­set­zung von Me­than in die At­mo­sphä­re zu stop­pen und Me­than­lecks durch in der EU tä­ti­ge Un­ter­neh­men der fos­si­len En­er­gie­wirt­schaft zu mi­ni­mie­ren. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Samoa-​Abkommen: EU un­ter­zeich­net Part­ner­schafts­ab­kom­men mit Or­ga­ni­sa­ti­on afri­ka­ni­scher, ka­ri­bi­scher und pa­zi­fi­scher Staa­ten

Die EU und ihre Mit­glied­staa­ten haben ein neues Part­ner­schafts­ab­kom­men mit der Or­ga­ni­sa­ti­on von Staa­ten in Afri­ka, im ka­ri­bi­schen Raum und im Pa­zi­fi­schen Ozean (OAKPS) un­ter­zeich­net. Das Ab­kom­men wird als über­ge­ord­ne­ter Rechts­rah­men der Be­zie­hun­gen in den nächs­ten zwan­zig Jah­ren die­nen. Es tritt die Nach­fol­ge des Cotonou-​Abkommens an und wird als „Samoa-​Abkommen“ be­zeich­net. Das Ab­kom­men deckt The­men wie nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und Wachs­tum, Men­schen­rech­te sowie Frie­den und Si­cher­heit ab. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Ver­brau­cher­schutz/DSA: Aus­kunfts­er­su­chen der EU-​Kommission an Ama­zon

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat ein förm­li­ches Aus­kunfts­er­su­chen an Ama­zon ge­rich­tet. In dem Er­su­chen gemäß dem Ge­setz über di­gi­ta­le Diens­te (DSA) for­dert die Kom­mis­si­on das Un­ter­neh­men auf, mehr In­for­ma­tio­nen über seine Maß­nah­men für einen bes­se­ren Schutz von Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern im In­ter­net vor­zu­le­gen. Ins­be­son­de­re geht es dabei um die Ver­brei­tung il­le­ga­ler Pro­duk­te und den Schutz der Grund­rech­te, sowie die Über­ein­stim­mung von Emp­feh­lungs­sys­te­men mit den ein­schlä­gi­gen Be­stim­mun­gen des DSA.

Ama­zon muss der Kom­mis­si­on die ge­for­der­ten In­for­ma­tio­nen bis zum 6. De­zem­ber 2023 über­mit­teln. Auf der Grund­la­ge der Be­wer­tung der Ant­wor­ten von Ama­zon wird die Kom­mis­si­on die nächs­ten Schrit­te fest­le­gen. Dies könn­te die förm­li­che Er­öff­nung eines Ver­fah­rens nach Ar­ti­kel 66 des DSA zur Folge haben. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

EU stärkt Schutz vor ge­fähr­li­chen Che­mi­ka­li­en

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on will den Schutz von Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mern vor den ge­fähr­li­chen Che­mi­ka­li­en Blei und Di­iso­cya­na­ten stär­ken und be­grüßt die er­ziel­te po­li­ti­sche Ei­ni­gung zwi­schen dem Eu­ro­päi­schen Par­la­ment und dem Rat über den Vor­schlag der Kom­mis­si­on zur Än­de­rung zwei­er Re­ge­lun­gen. Nied­ri­ge­re und neue Ex­po­si­ti­ons­grenz­wer­te für Blei und Di­iso­cya­na­te sol­len Be­ein­träch­ti­gun­gen der Fort­pflan­zungs­funk­tio­nen vor­beu­gen und Atem­wegs­er­kran­kun­gen ver­hin­dern.

Kon­kret hatte die Kom­mis­si­on vor­ge­schla­gen, zwei Richt­li­ni­en zu än­dern: in Bezug auf Blei die Richt­li­nie über den Schutz der Ar­beit­neh­mer gegen Ge­fähr­dung durch Ex­po­si­ti­on ge­gen­über Kar­zi­no­ge­nen, Mu­ta­ge­nen oder re­pro­duk­ti­ons­to­xi­schen Stof­fen bei der Ar­beit und in Bezug auf Blei und Di­iso­cya­na­te die Richt­li­nie zum Schutz von Ge­sund­heit und Si­cher­heit der Ar­beit­neh­mer vor der Ge­fähr­dung durch che­mi­sche Ar­beits­stof­fe bei der Ar­beit. Die jetzt er­ziel­te Ver­ein­ba­rung ist ein wich­ti­ger Schritt zur Um­set­zung des Ak­ti­ons­plans der Eu­ro­päi­schen Säule so­zia­ler Rech­te im Be­reich Si­cher­heit und Ge­sund­heits­schutz am Ar­beits­platz sowie des Stra­te­gi­schen Rah­mens der EU für Ge­sund­heit und Si­cher­heit am Ar­beits­platz 2021-2027, um die Ex­po­si­ti­on der Ar­beit­neh­mer ge­gen­über ge­fähr­li­chen Che­mi­ka­li­en wei­ter zu.  • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Kom­mis­si­on be­grüßt Ei­ni­gung über den EU-​Jahreshaushaltsplan 2024

Am 11. No­vem­ber haben sich das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und der Rat der Eu­ro­päi­schen Union auf den EU-​Haushaltsplan für das Jahr 2024 ge­ei­nigt. Diese Ei­ni­gung wird ins­be­son­de­re dazu bei­tra­gen, die drin­gends­ten Fol­gen der Krise im Nahen Osten für die be­tref­fen­den Län­der sowie für Eu­ro­pa und seine Nach­bar­schaft zu be­wäl­ti­gen.

Die Kom­mis­si­on be­grüßt diese Ei­ni­gung, mit der die Fi­nan­zie­rung der Prio­ri­tä­ten der EU für das nächs­te Jahr si­cher­ge­stellt wird. Die Ei­ni­gung über den Haus­halts­plan 2024 sieht Mit­tel für Ver­pflich­tun­gen in Höhe von 189,4 Mrd. EUR und Mit­tel für Zah­lun­gen in Höhe von 142,6 Mrd. EUR vor. Der Haus­halts­plan für das Jahr 2024 wird wei­ter­hin die der­zei­ti­ge wirt­schaft­li­che Er­ho­lung un­ter­stüt­zen und gleich­zei­tig die stra­te­gi­sche Au­to­no­mie Eu­ro­pas stär­ken. Aus­ga­ben für den grü­nen und den di­gi­ta­len Wan­del – ein­schließ­lich über Next­Ge­ne­ra­tio­nEU – wer­den auch in Zu­kunft Vor­rang haben, damit Eu­ro­pa re­si­li­en­ter und für die Zu­kunft bes­ser ge­rüs­tet ist. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Ge­setz über di­gi­ta­le Diens­te: Tik­Tok und You­Tube sol­len dar­le­gen, wie sie Min­der­jäh­ri­ge schüt­zen

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat förm­li­che Aus­kunfts­er­su­chen an Tik­Tok und You­Tube im Rah­men des Ge­set­zes über di­gi­ta­le Diens­te (DSA) ge­rich­tet. Die bei­den Un­ter­neh­men sol­len über die von ihnen er­grif­fe­ne Maß­nah­men in­for­mie­ren, um ihren Ver­pflich­tun­gen im Zu­sam­men­hang mit dem Ju­gend­schutz gemäß dem DSA nach­zu­kom­men. Dazu ge­hö­ren auch die Ver­pflich­tun­gen in Bezug auf Ri­si­ko­be­wer­tun­gen und Maß­nah­men zum Schutz von Min­der­jäh­ri­gen im In­ter­net, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Ri­si­ken für die psy­chi­sche und phy­si­sche Ge­sund­heit, sowie auf die Nut­zung ihrer Diens­te durch Min­der­jäh­ri­ge.

Tik­Tok und You­Tube müs­sen der Kom­mis­si­on die an­ge­for­der­ten In­for­ma­tio­nen bis zum 30. No­vem­ber 2023 über­mit­teln. Auf der Grund­la­ge der Be­wer­tung der Ant­wor­ten wird die Kom­mis­si­on die nächs­ten Schrit­te fest­le­gen. Dies könn­te die förm­li­che Ein­lei­tung eines Ver­fah­rens nach Ar­ti­kel 66 DSGVO zur Folge haben. Gemäß Ar­ti­kel 74 Ab­satz 2 der DSGVO kann die Kom­mis­si­on Geld­bu­ßen für un­rich­ti­ge, un­voll­stän­di­ge oder ir­re­füh­ren­de An­ga­ben in der Ant­wort auf ein Aus­kunfts­er­su­chen ver­hän­gen. Im Falle einer Nicht­be­ant­wor­tung kann die Kom­mis­si­on be­schlie­ßen, die In­for­ma­tio­nen durch Ent­schei­dung an­zu­for­dern. In die­sem Fall könn­te die nicht frist­ge­rech­te Be­ant­wor­tung zur Ver­hän­gung von Zwangs­gel­dern füh­ren. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MI­SI­ON

EU-​Kommission be­grüßt po­li­ti­sche Ei­ni­gung über das Ge­setz über kri­ti­sche Roh­stof­fe (CRMA)

Das neue EU-​Gesetz über kri­ti­sche Roh­stof­fe (CRMA) soll den Zu­gang der EU zu einer si­che­ren, er­schwing­li­chen und nach­hal­ti­gen Ver­sor­gung mit kri­ti­schen Roh­stof­fen ge­währ­leis­ten. Am 14. No­vem­ber haben die Ge­setz­ge­ber, das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und der Rat der EU, dar­über eine po­li­ti­sche Ei­ni­gung er­zielt.

Die neuen Vor­schrif­ten tra­gen dazu bei, die hei­mi­schen Ka­pa­zi­tä­ten für kri­ti­sche Roh­stof­fe ent­lang der Lie­fer­ket­te zu er­hö­hen. Auch er­gän­zen sie die In­itia­ti­ven zur Di­ver­si­fi­zie­rung ihrer Ver­sor­gung durch in­ter­na­tio­na­le Part­ner­schaf­ten, die durch die Glo­bal Gate­way Fa­zi­li­tät un­ter­stützt wer­den.

Die ver­ein­bar­ten Ziele sehen vor, dass die EU bis 2030 in der Lage sein soll­te, 10 Pro­zent ihres jähr­li­chen Ver­brauchs an stra­te­gi­schen Roh­stof­fen zu för­dern, 40 Pro­zent zu ver­ar­bei­ten und 25 Pro­zent zu re­cy­celn. Was das Re­cy­cling be­trifft, so wird mit der Ver­ein­ba­rung auch si­cher­ge­stellt, dass wir bei der Fest­le­gung der Re­cy­cling­zie­le schritt­wei­se die Ab­fall­men­ge be­rück­sich­ti­gen. Der Kom­pro­miss be­inhal­tet auch das Ziel, die Nach­fra­ge durch Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt zu dämp­fen. Die EU soll­te auch ihre Ein­fuh­ren stra­te­gi­scher Roh­stof­fe di­ver­si­fi­zie­ren, damit sie nicht für mehr als 65 Pro­zent ihres Ver­brauchs auf eine ein­zi­ge Be­zugs­quel­le an­ge­wie­sen ist. • fs Quel­le PM KOM

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I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Gly­pho­sat wird ver­län­gert

Es kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Zu­las­sung des Pflan­zen­schutz­mit­tels Gly­pho­sat um zehn Jahre ver­län­gert wird. Dar­über kann nun die EU-​Kommission al­lei­ne ent­schei­den, nach­dem es am 16. No­vem­ber im Be­ru­fungs­aus­schuss keine Ei­ni­gung gab.

Unter den EU-​Mitgliedstaaten kam dabei er­neut keine qua­li­fi­zier­te Mehr­heit dafür oder da­ge­gen zu Stan­de (55% der Mit­glieds­staa­ten die 65% der EU-​Bevölkerung re­prä­sen­tie­ren).

Gemäß den Re­ge­lun­gen in den eu­ro­päi­schen Ver­trä­gen kann die EU-​Kommission nun ei­gen­stän­dig ent­schei­den und wird dem Votum ihrer Fach­be­hör­de EFSA fol­gen. Dies muss vor dem Ende der Zu­las­sung des Wirk­stoffs am 15. De­zem­ber 2023 er­fol­gen. • sh

I EU­RO­PÄI­SCHE KOM­MIS­SI­ON

Bes­se­re öf­fent­li­che Online-​Dienste für alle: EU-​Kommission be­grüßt Ei­ni­gung auf Ge­setz für ein in­ter­ope­ra­bles Eu­ro­pa

Bes­se­re di­gi­ta­le öf­fent­li­che Diens­te, we­ni­ger Ver­wal­tungs­auf­wand und we­ni­ger Kos­ten: die bei­den EU-​Gesetzgeber - Eu­ro­päi­sches Par­la­ment und Rat der EU - haben eine Ei­ni­gung über das Ge­setz für ein in­ter­ope­ra­bles Eu­ro­pa er­zielt. 

Mit dem Ge­setz für ein in­ter­ope­ra­bles Eu­ro­pa wird der In­for­ma­ti­ons­aus­tausch im öf­fent­li­chen Sek­tor uni­ons­weit auf eine neue Stufe ge­ho­ben und der di­gi­ta­le Wan­del des öf­fent­li­chen Sek­tors in Eu­ro­pa be­schleu­nigt. Es wird ein Rah­men für die Zu­sam­men­ar­beit öf­fent­li­cher Ver­wal­tun­gen in der ge­sam­ten EU ge­schaf­fen, um den grenz­über­grei­fen­den Da­ten­aus­tausch zu er­leich­tern. Dank die­ser Zu­sam­men­ar­beit wer­den Ver­ein­ba­run­gen über in­ter­ope­ra­ble und wie­der­ver­wend­ba­re di­gi­ta­le Lö­sun­gen wie quellof­fe­ne Soft­ware, Leit­li­ni­en, Check­lis­ten, Rah­men und IT-​Werkzeuge ge­trof­fen wer­den. Da­durch wird der Ver­wal­tungs­auf­wand re­du­ziert, auch in Bezug auf recht­li­che, or­ga­ni­sa­to­ri­sche, se­man­ti­sche und tech­ni­sche Hin­der­nis­se bei der Ver­wal­tungs­zu­sam­men­ar­beit. • fs Quel­le PM KOM

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Aus den Fach­be­rei­chen

I DI­GI­TA­LI­SIE­RUNG

Neu Ära des di­gi­ta­len Jahr­zehnts: EU-​Gesetzgeber ei­ni­gen sich auf Di­gi­ta­le Brief­ta­sche

Mit einer di­gi­ta­len Brief­ta­sche sol­len sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Zu­kunft in der gan­zen EU aus­wei­sen kön­nen: Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und die Mi­nis­ter der Mit­glied­staa­ten im Rat haben im ab­schlie­ßen­den Tri­log eine end­gül­ti­ge Ei­ni­gung über die Ver­ord­nung zur eu­ro­päi­schen di­gi­ta­len Iden­ti­tät er­zielt.

Die Ei­ni­gung ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu den Zie­len der Di­gi­ta­len De­ka­de 2030 für die Di­gi­ta­li­sie­rung der öf­fent­li­chen Diens­te. Alle EU-​Bürger wer­den die Mög­lich­keit haben, eine di­gi­ta­le EU-​Identitätskarte zu be­sit­zen. Damit kön­nen sie öf­fent­li­che und pri­va­te Online-​Dienste in ganz Eu­ro­pa in vol­ler Si­cher­heit und unter Wah­rung des Schut­zes per­sön­li­cher Daten nut­zen. • fs Quel­le PM KOM

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I UM­WELT

EU-​Kommission be­grüßt das Ge­setz zur Wie­der­her­stel­lung der Natur

das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment und der Rat der EU haben eine vor­läu­fi­ge Ei­ni­gung über das Ge­setz zur Wie­der­her­stel­lung der Natur er­zielt. Die EU-​Kommission be­grüß­te das Votum über die­ses Schlüssel-​Element des Eu­ro­päi­schen Grü­nen Deals und der Biodiversitäts-​Strategie der EU.

Das Ge­setz zur Wie­der­her­stel­lung der Natur soll einen Pro­zess für eine kon­ti­nu­ier­li­che und nach­hal­ti­ge Er­ho­lung der Natur auf dem Land und im Meer der EU in Gang set­zen. Als Ge­samt­ziel, das auf EU-​Ebene er­reicht wer­den soll, wer­den die Mit­glied­staa­ten bis 2030 auf min­des­tens 20 Pro­zent der Land­flä­chen und 20 Pro­zent der Mee­res­ge­bie­te der EU Wie­der­her­stel­lungs­maß­nah­men durch­füh­ren. Bis 2050 sol­len sol­che Maß­nah­men für alle Öko­sys­te­me, die eine Wie­der­her­stel­lung be­nö­ti­gen, er­fol­gen.

Das Ge­setz wird der EU und ihren Mit­glied­staa­ten hel­fen, das Ziel für die Wie­der­her­stel­lung der Natur zu er­rei­chen, zu dem sie sich im Rah­men des Glo­ba­len Bio­di­ver­si­täts­rah­mens von Kunming-​Montréal auf der COP15 im De­zem­ber 2022 ver­pflich­tet haben. • fs Quel­le PM KOM

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I KLIMA UND UM­WELT

LIFE-​Programm: 722 Mio. Euro für Umwelt-​ und Kli­ma­pro­jek­te eu­ro­pa­weit, 13 davon in Deutsch­land

Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on hat 171 neue Umwelt-​ und Kli­ma­schutz­pro­jek­te in ganz Eu­ro­pa be­kannt­ge­ge­ben, die von der EU mit fast 400 Mil­lio­nen Euro ge­för­dert wer­den. Hinzu kom­men noch na­tio­na­le För­der­gel­der, ins­ge­samt flie­ßen über 722 Mil­lio­nen Euro För­der­mit­tel. Von der Un­ter­stüt­zung im Rah­men des LIFE-​Programms der EU pro­fi­tie­ren auch über ein Dut­zend Pro­jek­te in Deutsch­land oder mit deut­scher Be­tei­li­gung. Die Pro­jek­te glie­dern sich auf in vier Teil­pro­gram­me: Natur und bio­lo­gi­sche Viel­falt; Kreis­lauf­wirt­schaft und Le­bens­qua­li­tät; Kli­ma­schutz und An­pas­sung an den Kli­ma­wan­del; und die En­er­gie­wen­de. • fs Quel­le PM KOM

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I UKRAI­NE

Rus­si­scher Krieg gegen die Ukrai­ne: Zu­sätz­lich 110 Mil­lio­nen Euro hu­ma­ni­tä­re EU-​Hilfe

Durch den rus­si­schen An­griffs­krieg ist die hu­ma­ni­tä­re Lage in der Ukrai­ne nach wie vor ka­ta­stro­phal. Mit dem na­hen­den Win­ter kom­men auf die be­reits ge­fähr­de­ten Be­völ­ke­rungs­grup­pen wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen zu. Die EU stockt des­halb ihre hu­ma­ni­tä­re Hilfe um wei­te­re 110 Mil­lio­nen Euro auf. 100 Mil­lio­nen gehen in die Ukrai­ne, 10 Mil­lio­nen Euro nach Mol­dau, um die ukrai­ni­schen Flücht­lin­ge und die Ge­mein­den, die sie auf­neh­men, zu un­ter­stüt­zen.

Die 110 Mil­lio­nen Euro wer­den den hu­ma­ni­tä­ren Part­nern der EU dabei hel­fen, grund­le­gen­de Dienst­leis­tun­gen wie Bar­geld­hil­fe, Nah­rungs­mit­tel, Was­ser, Un­ter­künf­te, Ge­sund­heits­ver­sor­gung, psy­cho­so­zia­le Un­ter­stüt­zung und Schutz be­reit­zu­stel­len. Ins­ge­samt be­läuft sich mit der jüngs­ten Mit­tel­zu­wei­sung der Ge­samt­be­trag der hu­ma­ni­tä­ren Hilfe der EU als Re­ak­ti­on auf die rus­si­sche In­va­si­on auf 843 Mil­lio­nen Euro. • fs Quel­le PM KOM

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I GAZA

EU ko­or­di­niert 6 wei­te­re Flüge mit Hilfs­gü­tern für Men­schen im Ga­za­strei­fen

Die EU ar­bei­tet nach wie vor rund um die Uhr daran, hu­ma­ni­tä­re Hilfe in den Ga­za­strei­fen zu brin­gen. Für die kom­men­den Tage sind sechs wei­te­re Flüge im Rah­men der EU-​Luftbrücke ge­plant. Sie kom­men zu den acht bis­her durch­ge­führ­ten Flü­gen mit drin­gend be­nö­tig­ten Gü­tern hinzu. Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ur­su­la von der Leyen be­ton­te: „Die Eu­ro­päi­sche Union war seit jeher der größ­te Geber für die pa­läs­ti­nen­si­sche Be­völ­ke­rung. Unser En­ga­ge­ment für die Men­schen im Ga­za­strei­fen in Form von hu­ma­ni­tä­rer Hilfe bleibt be­son­ders ent­schlos­sen.“ Von der Leyen ver­wies auch dar­auf, dass an der Er­schlie­ßung zu­sätz­li­cher Rou­ten ge­ar­bei­tet wird, etwa an einem See­ver­kehrs­kor­ri­dor. • fs Quel­le PM KOM

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Aus un­se­rer Lan­des­ver­tre­tung

I RÜCK­BLICK

MPK-​Ost: Staf­fel­stab­über­ga­be an Sachsen-​Anhalt

Am 15. No­vem­ber fand die Sit­zung der ost­deut­schen Re­gie­rungs­chefs und Re­gie­rungs­chefin in Brüs­sel statt bei der Be­schlüs­se zu den The­men „Ent­las­tung von klei­nen und mitt­le­ren Un­ter­neh­men als Wachs­tums­fak­tor der Wirt­schaft in Ost­deutsch­land“ und „Zu­kunft der eu­ro­päi­schen Ko­hä­si­ons­po­li­tik nach 2027 und Über­prü­fung des Mehr­jäh­ri­gen Fi­nanz­rah­mens 2021 – 2027 (mid-​term-review)“ ge­fasst wur­den. U.a. die Be­schlüs­se kön­nen Sie in Kürze hier ein­se­hen.

Die Re­gie­rungs­chefs und Re­gie­rungs­chefin führ­ten Ge­sprä­che mit einer Reihe von hoch­ran­gi­gen Ge­sprächs­part­nern wie auch Kom­mis­sa­rin Elisa Fer­rei­ra und Kom­mis­sar Ni­co­las Schmit. Do­mi­niert wurde die Sit­zung von den The­men le­ga­le und il­le­ga­le Mi­gra­ti­on in Deutsch­land und Eu­ro­pa und Fach­kräf­te­si­che­rung.

Am Ende der Sit­zung über­gab Sach­sens Mi­nis­ter­prä­si­dent Mi­cha­el Kret­schmer den sym­bo­li­schen Staf­fel­stab für den Vor­sitz der Ministerpräsidentenkonferenz-​Ost an den Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Sachsen-​Anhalts, Dr. Rei­ner Ha­se­loff. Sachsen-​Anhalt über­nimmt für das nächs­te Jahr den Vor­sitz der Kon­fe­renz.

Mi­nis­ter­prä­si­dent Ha­se­loff be­ton­te, dass einer der Schwer­punk­te des kom­men­den Vor­sit­zes bei der In­dus­trie­po­li­tik liege. Deutsch­land habe als stärks­te Volks­wirt­schaft nur eine Chan­ce als Wirt­schafts­land.

Die ost­deut­schen Län­der­chefs hat­ten im An­schluss an ihr Tref­fen in Brüs­sel vom EU-​Parlament ra­sche Be­schlüs­se zur Be­gren­zung der ir­re­gu­lä­ren Mi­gra­ti­on und, noch vor der Eu­ro­pa­wahl im kom­men­den Jahr, ein kla­res Si­gnal ge­for­dert, dass die Mi­gra­ti­on be­grenzt wer­den soll. • cj

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I RÜCK­BLICK                     

Eu­ro­päi­sche In­sti­tu­tio­nen im Blick – De­le­ga­ti­on aus Mag­de­burg in Brüs­sel

„Eu­ro­päi­sche In­sti­tu­tio­nen im Blick“ So hieß das Motto der mo­du­la­ren Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­me für Nach­wuchs­kräf­te ver­schie­de­ner Mi­nis­te­ri­en und In­sti­tu­tio­nen des Lan­des Sachsen-​Anhalt, die vom 13. bis 15. No­vem­ber in Brüs­sel zu Gast waren.

Die drei­zehn Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen hat­ten sich ein um­fang­rei­ches Pro­gramm vor­ge­nom­men, in dem sich ein Ter­min an den an­de­ren reih­te. Es be­gann im Aus­schuss der Re­gio­nen (AdR). Chris­tof Kie­nel, Re­fe­rats­lei­ter im AdR er­läu­ter­te des­sen Be­deu­tung ins­be­son­de­re für die Bun­des­län­der und wies auf die star­ke Po­si­ti­on Sachsen-​Anhalts im AdR hin, in dem Mi­nis­ter Sven Schul­ze die In­ter­es­sen des Lan­des ver­tritt. Es ent­spann sich eine leb­haf­te Dis­kus­si­on, die auch beim Tref­fen mit der Ab­ge­ord­ne­ten des Lan­des Sachsen-​Anhalt im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment (EP) Ka­ro­lin Braunsberger-​Reinhold ge­führt wurde. Bein­dru­ckend war der ab­schlie­ßen­de Kurz­be­such im Ple­num des EP, in dem ge­ra­de über Wirt­schafts­po­li­tik de­bat­tiert wurde. Für das Grup­pen­fo­to ge­sell­te sich die Wei­ßen­fel­ser Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Elke Simon-​Kuch dazu, die eben­falls in Brüs­sel war.

Trotz des her­aus­for­dern­den Re­gen­wet­ters ging es zu Fuß vom EU-​Parlament in die Kom­mis­si­on und von dort als letz­tem of­fi­zi­el­len Ter­min des Tages zu­rück ins Haus der Eu­ro­päi­schen Ge­schich­te. Ein en­ga­gier­ter und quir­li­ger Mu­se­ums­füh­rer be­leuch­te­te die The­ma­tik so le­ben­dig, dass alle ge­bannt folg­ten.

Ein Kul­tur­ge­nuss der be­son­de­ren Art stell­te für die Fahr­ten­teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der Be­such im Fla­gey dar, einem der be­deu­tends­ten Art Deco-​Gebäude der Stadt. Das Bal­tic Sea Phil­har­mo­nic in­ter­pre­tier­te in be­geis­tern­der Weise in Musik und Tanz Peter Tschai­kow­skis Nuß­kna­cker und mach­te die kurze Ver­schnauf­pau­se des in­ten­si­ven Pro­gramms zu einem ent­span­nen­den Mo­ment.

Ob­wohl der ge­sam­te Be­such unter dem Stern der an­ge­spann­ten Ver­kehrs­la­ge der Deut­schen Bahn stand, konn­te ab­schlie­ßend am Fol­ge­tag das Emer­gen­cy Re­spon­se Cen­ter (ERCC) der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on be­sich­tigt wer­den, wo an­schau­lich über das Kri­sen­ma­nage­ment der EU be­rich­tet wurde. Seit Grün­dung des ERCC vor genau 20 Jah­ren hat sich die An­zahl der Hil­fe­er­su­chen ver­viel­facht, ins­be­son­de­re in den Jah­ren seit Aus­bruch der Covid-​19 Pan­de­mie.

Alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer zogen eine po­si­ti­ve Bi­lanz ihres kur­zen aber in­ten­si­ven Bli­ckes hin­ter die Ku­lis­sen. • ud

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Aus­schrei­bun­gen

I AUF­FOR­DE­RUNG

FLIP Po­li­cy Pro­ject Grant / Kultur-​ und Krea­tiv­bran­che

Das Jah­res­ar­beits­pro­gramm 2023 für die Um­set­zung des Pro­gramms "Krea­ti­ves Eu­ro­pa" sieht die Ver­öf­fent­li­chung einer Auf­for­de­rung (Call) zur Ein­rei­chung von Vor­schlä­gen vor, in der 1,05 Mio. EUR für die Ent­wick­lung einer Ak­ti­on für die Kultur-​ und Krea­tiv­bran­che be­reit­ge­stellt wer­den.

Die­ser Call stützt sich auf die Er­geb­nis­se des Pi­lot­pro­jekts des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und der vor­be­rei­ten­den Maß­nah­me FLIP (Fi­nan­zen, Ler­nen, In­no­va­ti­on und Pa­ten­tie­rung/IPR).

Das Ziel die­ses Calls ist es:

  • Er­ar­bei­tung ge­mein­sa­mer Ant­wor­ten auf die Her­aus­for­de­run­gen, mit denen Fach­leu­te aus dem Kultur-​ und Krea­tiv­sek­tor und der In­dus­trie kon­fron­tiert sind
  • die Bün­de­lung von In­for­ma­tio­nen zu un­ter­stüt­zen
  • in­no­va­ti­ve An­sät­ze zu tes­ten
  • die Sek­to­ren über Work­shops und an­de­re Ak­ti­vi­tä­ten eng mit der Po­li­tik zu ver­knüp­fen

The­men im Zu­sam­men­hang mit Fi­nan­zen, Ler­nen, In­no­va­ti­on und Pa­ten­tie­rung/geis­ti­gen Ei­gen­tums­rech­ten soll­ten wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Ziel der Ak­ti­on ist es auch, über ver­schie­de­ne Kultur-​ und Krea­tiv­sek­to­ren hin­weg auf in­te­gra­ti­ve Weise zu ar­bei­ten (ab­ge­le­ge­ne Re­gio­nen und so­zio­öko­no­misch be­nach­tei­lig­te Ge­bie­te). Die Fi­nanz­hil­fe­ver­ein­ba­rung, die sich aus die­ser Auf­for­de­rung zur Ein­rei­chung von Vor­schlä­gen er­gibt, wird für ein ein­zi­ges Pro­jekt ver­ge­ben. Das Pro­jekt hat eine Lauf­zeit von 28 Mo­na­ten und wird vor­aus­sicht­lich im zwei­ten Quar­tal 2024 an­lau­fen.

Dead­line: 1. De­zem­ber 2023 • ah

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I AUS­SCHREI­BUNG

Neue EU-​Ausschreibungen: 290 Mil­lio­nen Euro für For­schung zu di­gi­ta­len Tech­no­lo­gien

KI, Daten, Ro­bo­tik: Für die For­schung in die­sen und an­de­ren di­gi­ta­len Be­rei­chen hat die EU-​Kommission neue Aus­schrei­bun­gen mit einem Ge­samt­vo­lu­men von über 290 Mil­lio­nen Euro ver­öf­fent­licht. Die Frist für die Ein­rei­chung von An­trä­gen endet am 19. März 2024. • fs Quel­le PM KOM

I KON­SUL­TA­TI­ON

Ihre Mei­nung zur Zu­kunft des Eu­ro­päi­schen So­li­da­ri­täts­korps ist ge­fragt

Mit einer öf­fent­li­chen Kon­sul­ta­ti­on holt die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on die Mei­nung von Bür­ge­rin­nen, Bür­gern und Or­ga­ni­sa­tio­nen zum Eu­ro­päi­schen So­li­da­ri­täts­korps (ESK) ein. Das ESK ist ein EU-​Programm für junge Men­schen, die sich in ver­schie­de­nen Be­rei­chen so­li­da­risch en­ga­gie­ren wol­len - von der Un­ter­stüt­zung be­nach­tei­lig­ter Men­schen bis hin zu Gesundheits-​ und Um­welt­maß­nah­men in der EU und dar­über hin­aus. Die Kon­sul­ta­ti­on ist in allen 24 EU-​Sprachen ver­füg­bar und läuft 12 Wo­chen lang bis zum 5. Fe­bru­ar 2024 um 12 Uhr. Die öf­fent­li­che Kon­sul­ta­ti­on er­streckt sich auch auf die EU-​Freiwilligeninitiative, die ab 2020 ein­ge­stellt und in das Pro­gramm des Eu­ro­päi­schen So­li­da­ri­täts­korps über­führt wurde. • fs Quel­le PM KOM

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Un­se­re Emp­feh­lun­gen

I VER­AN­STAL­TUNG

EU-​Bürgerdialog zum Thema Des­in­for­ma­ti­on am 23. No­vem­ber 2023 in Mag­de­burg - jetzt noch an­mel­den und mit­dis­ku­tie­ren!

Nicht nur der Brexit oder die Kon­gress­wah­len in den USA haben in der Ver­gan­gen­heit ge­zeigt, wie ge­zielt ge­streu­te Des­in­for­ma­ti­on ganze Na­tio­nen ver­wir­ren und spal­ten kön­nen und damit zu­neh­men­de den po­li­ti­schen Dis­kurs sowie Wahl­kämp­fe be­ein­flus­sen.

Die De­mo­kra­tie droht unter die Räder zu kom­men, wenn der Kampf um se­riö­se In­for­ma­tio­nen nicht ge­won­nen wird. Dabei sind es nicht zu­letzt die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Ge­fahr lau­fen zum Spiel­ball zu wer­den. Um re­si­li­en­ter gegen Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen zu wer­den, sind wir gut be­ra­ten das Heft des Han­delns zu­rück­zu­ge­win­nen.

Ge­mein­sam mit Ihnen und span­nen­den Gäs­ten möch­ten wir dar­über dis­ku­tie­ren, wel­che Ge­fah­ren von Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen und Fake News aus­ge­hen, wie wir sie er­ken­nen und was die EU gegen ihre Ver­brei­tung tut.

Mit dabei sind Staats-​ und Eu­ro­pa­mi­nis­ter, Rai­ner Robra, Pres­se­spre­che­rin der Re­gio­nal­ver­tre­tung der EU-​Kommission in Bonn, San­dra Fiene, und Grün­de­rin der ge­mein­nüt­zi­gen Or­ga­ni­sa­ti­on “Lie De­tec­tors“, Ju­lia­ne von Reppert-​Bismarck.

Wir laden alle in­ter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich ein, Fra­gen zu stel­len, mit­zu­dis­ku­tie­ren und den Abend im An­schluss an eine span­nen­de Dis­kus­si­on bei einem Im­biss und Ge­trän­ken aus­klin­gen zu las­sen. • Gast­bei­trag Isa­bell Rohde Re­fe­ren­tin EU-​Angelegenheiten Staats­kanz­lei und Mi­nis­te­ri­um für Kul­tur des Lan­des Sachsen-​Anhalt

An­mel­dun­gen sind unter fol­gen­dem Link mög­lich: https://www.europa-​union-sachsen-anhalt.de/ver­an­stal­tun­gen/an­mel­dung

 

Wann?

Don­ners­tag, 23. No­vem­ber 2023

17:30 Uhr – 19:00 Uhr, Ein­lass ab 17:00 Uhr

 

Wo?

Café im Klos­ter Unser Lie­ben Frau­en

Re­gie­rungs­stra­ße 4-6

39104 Mag­de­burg

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Eu­ro­päi­sche Pro­jek­te und di­ver­se Part­ner­ge­su­che

er­stellt vom En­ter­pri­se Eu­ro­pe

Net­work Sachsen-​Anhalt.

Her­aus­ge­ber

Ver­tre­tung des Lan­des Sachsen-​Anhalt bei der Eu­ro­päi­schen Union

Bou­le­vard Saint Mi­chel 80, 1040 Brüs­sel

Ver­ant­wort­li­che Re­dak­teu­rin

Flo­ren­ti­ne Stäu­ber

Fotos

siehe Co­py­right

ohne An­ga­be: Fotos der Lan­des­ver­tre­tung

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Flo­ren­ti­ne Stäu­ber

Tel. : +32 2 741 09 32

Mobil.: +32 492 44 64 77

E-​Mail: flo­ren­ti­ne.stae­u­ber(at)lv-​bruessel.stk.sachsen-​anhalt.de