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28. Januar 2021 Ausgabe 04/21

Unser EU-Wochenspiegel

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

die EU bereitet sich infolge der Vielzahl an Corona-Mutationen auf eine mögliche Ausbreitung der Pandemie und höhere Fallzahlen in den kommenden Wochen vor. 

Am Montag empfahl die EU-Kommission daher, die bestehenden Einreisebeschränkungen für internationale Reisende in die EU zu verschärfen. Von nicht-notwendigen Reisen innerhalb der EU rät die Kommission eindringlich ab, die Grenzen sollen aber grundsätzlich für Pendler und den Warenverkehr offenbleiben. Zu den Empfehlungen zählen zudem strengere Test- und Quarantäne-Regeln für bestimmte Länder und Regionen.

Die bestehende Corona-Ampel wird ebenfalls anpasst, nach der Regionen auf Grundlage gemeinsamer Kriterien grün, orange oder rot markiert werden. Demnach soll künftig eine neue, „dunkelrote“ Kategorie für Hochrisikogebiete mit dem Wert von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen zwei Wochen gelten. Bisher gibt es nur wenige solcher Zonen: Aktuell liegt die 14-Tage-Inzidenz in Spanien, den Niederlanden, Tschechien, Portugal, Schweden, der Slowakei, Irland, Litauen, Slowenien, Lettland, Estland, Zypern und Malta im landesweiten Durchschnitt über 500.

Die 27 EU-Mitgliedsstaaten müssen nun über die Empfehlungen der EU-Kommission beraten. Die Umsetzung ist für die Länder dann allerdings nicht verpflichtend.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit besten Grüßen

Daniel Wentzlaff

Stellvertretender Leiter der Landesvertretung

Aus den Institutionen

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Finanzdienstleistungen: Kommission befindet US-amerikanische zentrale Gegenparteien für gleichwertig

Die Europäische Kommission hat am 27. Januar beschlossen, dass die Bestimmungen der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission – SEC) für zentrale Gegenparteien (CCPs) den EU-Vorschriften gleichwertig sind.

Der Beschluss ist ein wichtiger erster Schritt, damit US-amerikanische CCPs, die bei der SEC registriert sind, in der Europäischen Union anerkannt werden können. Er macht den Weg frei, damit US-amerikanische CCPs diese Anerkennung durch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) fortan beantragen können. Sobald diese US-CCPs von der ESMA anerkannt sind, können sie zentrale Clearingdienste in der EU erbringen. • fs Quelle PM KOM

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Gleichstellungskommissarin Dalli kündigt neue Strategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen an

Gleichstellungskommissarin Helena Dalli hat eine neue und verstärkte Unionsstrategie für die Rechte von Menschen mit Behinderungen für den Zeitraum 2021-2030 angekündigt. Die neue Strategie, die in den nächsten Wochen vorgestellt wird, umfasst sämtliche Aspekte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die die EU vor zehn Jahren unterzeichnet hat, und wird die im Übereinkommen verankerten Rechte in Taten ummünzen. Die EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen 2010-2020 war das wichtigste Instrument der EU, um die Bestimmungen der Konvention zu verwirklichen und die Mitgliedstaaten bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Die Strategie hat das Thema Behinderung ganz oben auf die EU-Agenda gesetzt und Verbesserungen u. a. in den Bereichen Zugänglichkeit, Sensibilisierung, Bildung und Ausbildung, Sozialschutz und Gesundheit bewirkt. • fs Quelle PM KOM

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

EU stockt humanitäre Hilfe für 2021 auf

Der humanitäre Bedarf ist durch die COVID-19-Pandemie und die Folgen des Klimawandels weltweit drastisch gestiegen. Die EU-Kommission hat deshalb am 26. Januar die humanitäre Hilfe für 2021 auf 1,4 Mrd. Euro aufgestockt. Dies entspricht einer Erhöhung um mehr als 60 Prozent gegenüber der Mittelausstattung des vergangenen Jahres. • fs Quelle: PM KOM

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Studie: EU-Handelsabkommen wirken sich positiv auf Agrar- und Ernährungssektor aus

Die EU-Handelsagenda wirkt sich insgesamt positiv auf die EU-Wirtschaft und den Agrar- und Ernährungssektor aus. Das zeigt eine am 26. Januar veröffentlichte Studie, die sich mit den Auswirkungen von 12 Handelsabkommen auf den Agrar- und Lebensmittelsektor bis 2030 befasst. Laut der Studie werden Handelsabkommen zu einem erheblichen Anstieg der EU-Agrar- und Lebensmittelexporte führen, während die Importe in geringerem Maße zunehmen. Dies wird insgesamt zu einer positiven Handelsbilanz führen. Die Studie bestätigt auch, dass der Ansatz der EU, durch Zollkontingente eine begrenzte Menge an Importen zu niedrigeren Zöllen zu gewähren, der beste Ansatz ist, um anfällige Agrar- und Lebensmittelsektoren in der EU zu schützen. Die von der Gemeinsamen Forschungsstelle (Joint Research Center, JRC) der Kommission durchgeführte Studie befasst sich mit den kumulativen Auswirkungen von 12 Handelsabkommen auf den Agrar- und Lebensmittelsektor bis 2030 und ist eine Aktualisierung einer Studie aus dem Jahr 2016. Die Studie ist eine theoretische Modellierung und enthält Ergebnisse für den Handel im gesamten Agrarsektor sowie sektorspezifische Auswirkungen auf Handel, Erzeugerpreise und Produktionsmengen. • fs Quelle: PM KOM

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I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Kommission gibt neue Leitlinien für die Aufbaupläne der Mitgliedstaaten heraus

Nach der im Dezember erzielten politischen Einigung über die Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) hat die Kommission am 25. Januar den Mitgliedstaaten aktualisierte Leitlinien und Vorlagen für ihre Aufbaupläne vorgelegt. Mit dem Aufbauprogramm „Next Generation EU“ werden 672,5 Mrd. Euro an Darlehen und Zuschüssen bereitgestellt, um Reformen und Investitionen in den Mitgliedstaaten zu unterstützen und den grünen und digitalen Wandel nach der Pandemie zu beschleunigen. Die Mitgliedstaaten müssen dafür Aufbaupläne vorlegen, in denen sie ihre nationalen Reform- und Investitionspläne darlegen. Die Kernprinzipien des Kommissionsvorschlags wurden in den Verhandlungen zwischen Parlament und Rat beibehalten, allerdings brachte die politische Einigung einige Änderungen am Text der Verordnung. Um die Mitgliedstaaten bei der Anpassung ihrer Entwürfe für die Aufbaupläne zu unterstützen, wurden die ursprünglich im September vorgelegten Leitlinien nun aktualisiert. • fs Quelle: PM KOM

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

EU-Kommission genehmigt acht genveränderte Pflanzen

Die Europäische Kommission hat am 22. Januar nach gründlicher Prüfung drei gentechnisch veränderte Maissorten und zwei Sojasorten für die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln genehmigt und die Genehmigung für drei weitere Maissorten erneuert. Keine dieser Genehmigungen umfasst den Anbau der betroffenen Organismen in der EU. Alle Produkte, die aus diesen genetisch veränderten Organismen hergestellt werden, unterliegen den strengen Kennzeichnungs- und Rückverfolgbarkeitsvorschriften der EU. Die EU importiert erhebliche Mengen von GV-Futtermitteln, jedoch nur wenige GV-Lebensmittel. Nicht nur für den GVO-Anbau, sondern auch für das Inverkehrbringen von GVO und die Verwendung daraus gewonnener Produkte in der Lebens- und Futtermittelkette ist eine EU-Zulassung erforderlich. Diese wird nur unter der Voraussetzung erteilt, dass im Rahmen einer gründlichen Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Stellen der Mitgliedstaaten nachgewiesen wird, dass kein Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier und für die Umwelt besteht.

Die Liste der zugelassenen GV-Pflanzen und der genaue Geltungsbereich der betreffenden Zulassungen kann im EU-Register der in Lebens- und Futtermitteln zugelassenen GVO abgerufen werden.• fs Quelle: PM KOM

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Aus den Fachbereichen

I TIERSCHUTZ

EU schützt Wildtiere vor Blei in der Umwelt

Die Europäische Kommission hat am 25. Januar entschiedene Schritte unternommen, um wildlebende Tiere besser vor den negativen Auswirkungen von Blei in der Umwelt zu schützen. Im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung wurde eine Maßnahme verabschiedet, um die Verwendung von Blei in Munition in oder in der Nähe von Feuchtgebieten künftig einzuschränken. Sie wird dazu beitragen, die Umwelt zu schützen, indem sie die Bleiverschmutzung deutlich reduziert. Dies kann den vorzeitigen Tod von rund einer Million Wasservögeln pro Jahr verhindern. Blei ist eine hochgiftige Substanz, die den Boden und das Wasser kontaminiert, wenn sie in die Umwelt gelangt. Jedes Jahr werden 4.000 bis 5.000 Tonnen Blei aus Schrot in Feuchtgebiete freigesetzt. Es gibt erschwingliche Alternativen, beispielsweise Stahlschrotkugeln, die derzeit etwa so viel kosten wie Bleischrotkugeln. Mit der heute verabschiedeten Maßnahme werden die nationalen Rechtsvorschriften zur Begrenzung der Verwendung von Bleischrot in Feuchtgebieten, die bereits in 24 Mitgliedstaaten gelten, harmonisiert und in ihrer Wirksamkeit verbessert. Sie wird in zwei Jahren in Kraft treten.

Die Beschränkung unterstützt die Ziele der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit und des Green Deal. Zudem unterstützt sie die Ziele der Vogelschutzrichtlinie  und ist eine erste konkrete Maßnahme im Rahmen der neuen EU-Biodiversitätsstrategie 2030. • fs Quelle: PM KOM

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I KLIMA

Europäischer Klimapakt: Colruyt, Decathlon, LEGO, L'Oréal und Renewd verpflichten sich zu mehr Nachhaltigkeit

Fünf europäische Unternehmen haben sich im Rahmen eines Pilotprojekts der EU-Kommission dazu verpflichtet, ihre Umweltauswirkungen zu verringern und den Verbrauchern dabei zu helfen, nachhaltigere Käufe zu tätigen. Die Colruyt-Gruppe, Decathlon, die LEGO-Gruppe, L'Oréal  und Renewd  haben am 25. Januar als erste Unternehmen ihre Teilnahme an der Initiative „Green Consumption Pledge“ bestätigt. Mit ihren Unterschriften versprechen die Unternehmen, ihren Beitrag zu einem grünen Wandel zu beschleunigen. Die „Green Consumption Pledge“  ist Teil des europäischen Klimapakts, einer EU-weiten Initiative, mit der Menschen, Gemeinschaften und Organisationen aufgerufen werden, sich an Klimaschutzmaßnahmen zu beteiligen und ein grüneres Europa aufzubauen. Die Zusagen im Rahmen der aktuellen Initiative wurden von der Kommission und den Unternehmen gemeinsam ausgearbeitet. Die Einhaltung der Zusagen im Rahmen des Pilotprojekts wird nach Ablauf eines Jahres bewertet, bevor die nächsten Schritte unternommen werden. • fs Quelle: PM KOM

I FORSCHUNG UND INNOVATION

EU-Wettbewerbsaufsicht genehmigt Milliardenhilfen von zwölf EU-Staaten für paneuropäisches Forschungs- und Innovationsvorhaben für Batterien – koordiniert durch Deutschland

Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften ein zweites wichtiges Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse („IPCEI“) zur Förderung von Forschung und Innovation in der Batterie-Wertschöpfungskette genehmigt. Das als „European Battery Innovation” bezeichnete Vorhaben wurde von Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Schweden, der Slowakei und Spanien gemeinsam vorbereitet und angemeldet, koordiniert durch Deutschland. Die zwölf Mitgliedstaaten werden in den kommenden Jahren bis zu 2,9 Mrd. Euro an Finanzmitteln bereitstellen. Auf diese Weise sollen zusätzliche private Investitionen von 9 Mrd. Euro, also mehr als das Dreifache des öffentlichen Beitrags, mobilisiert werden. • fs Quelle: PM KOM

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I CORONAVIRUS

Die EU fördert im Rahmen von „Team Europe" den Zugang afrikanischer, karibischer und pazifischer Staaten zu Finanzmitteln durch digitale Technologien

Die Europäische Kommission hat am 27. Januar gemeinsam mit der Organisation afrikanischer, karibischer und pazifischer Staaten (OACPS) eine neue Initiative in Höhe von 14,5 Mio. EUR mit dem Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen (UNCDF) vereinbart, um für die mehr als 600 000 Frauen, die jungen Menschen und Unternehmer in afrikanischen, karibischen und pazifischen Ländern das Potenzial des digitalen Finanzwesens zu erschließen. Mobiles Geld bezeichnet die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen über mobile Technologien. So können mobile Applikationen genutzt werden, um Rechnungen zu bezahlen oder Geld abzuheben. Dieses mobile Geld schafft neue Chancen für Unternehmen und Einzelpersonen, und verbreitet sich mehr und mehr in allen Regionen der Welt – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Allerdings besteht nocherheblicher Handlungsbedarf, da 1,7 Milliarden Erwachsene, insbesondere Frauen und Jugendliche, nach wie vor kein Bankkonto haben. Dies entspricht 46 % der Erwachsenen in den Entwicklungsländern. Dank dieser von der EU finanzierten Initiative wird die UNCDF wichtige politische Reformen für den digitalen Wandel fördern und inklusive Finanzdienstleistungen schaffen, die auf die Bedürfnisse von Frauen und Jugendlichen zugeschnitten sind, einschließlich innovativer Sparprodukte und Kredite.

Diese gemeinsame Aktion wird in verschiedenen Ländern Afrikas (Gabun, Niger, Malawi und Äthiopien) sowie in der Karibik (Trinidad und Tobago und ostkaribische Staaten) und in der Pazifikregion (Vanuatu, Samoa, Timor Leste, Tonga und Fidschi) durchgeführt.

Die Initiative steht im Einklang mit der vor Kurzem eingerichteten neuen Plattform „ Digital4Development “, mit der starke Verbindungen weltweit geschaffen werden sollen, damit die digitale Revolution für alle zur Chance wird. • fs Quelle: PM KOM

I CORONAVIRUS

Von der Leyen zu COVID-19-Impfstoffen: Unternehmen müssen liefern


Die Europäische Kommission drängt auf die schnellstmögliche Lieferung bestellter und vorfinanzierter Impfdosen gegen COVID-19. Bereits am 25. Januar hatte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides angekündigt, dass die EU einen Exporttransparenzmechanismus einrichten wird, um vollständige Transparenz hinsichtlich der Exporte von Impfstoffen aus der EU zu schaffen. Kommissionspräsidentin von der Leyen bekräftige in ihrer Rede beim Weltwirtschaftsforum erneut, dass es europäische und globale Zusammenarbeit brauche, um die Pandemie zu überwinden.

Das neue Programm soll auf drei Hauptsäulen ruhen:

  • Es soll ein dauerhaftes Programm sein, das sich voll und ganz auf die Entdeckung neuer Krankheitserreger und die Vorbereitung auf die Bekämpfung bekannter und neuer Erreger konzentrieren soll. Anschließend werden Impfstoffe in großem Maßstab entwickelt und hergestellt, um gegen sie vorgehen zu können.
  • Eine langfristige und vorhersehbare Finanzierung soll sichergestellt werden, anstatt die Mittel jedes Mal neu zuzuweisen.
  • Es soll Spitzentechnologieunternehmen, Hersteller und Regulierungsbehörden zusammenbringen.• fs Quelle: PM KOM

I CORONAVIRUS

Kommission will Einreisebeschränkungen in EU verschärfen und warnt vor innereuropäischen Grenzschließungen

Vor dem Hintergrund der Verbreitung neuer Corona-Varianten hat die EU-Kommission am 25. Januar empfohlen, die bestehenden Einreisebeschränkungen für internationale Reisende in die EU zu verschärfen. Von nicht-notwendigen Reisen innerhalb der EU rät die Kommission eindringlich ab, Grenzschließungen sollen aber verhindert werden. Ausnahmen von den strengeren Test- und Quarantänevorschriften für Bewohner aus Risikogebieten empfiehlt die Kommission für Grenzgänger und Transportarbeiter. Eine neue Farbkennzeichnung „dunkelrot“ soll für Gebiete gelten, in denen die 14-Tage-Melderate bei mehr als 500 pro 100.000 Einwohner liegt. Die Kommission hat eine entsprechende Aktualisierung der Empfehlung des Rates vom 13. Oktober 2020 für eine koordinierte Vorgehensweise bei der Beschränkung der Freizügigkeit aufgrund der COVID‑19-Pandemie in der Europäischen Union vorgeschlagen. Angesichts der neuen Coronavirus-Varianten und der hohen Zahl von Neuinfektionen in vielen Mitgliedstaaten soll das das Funktionieren des Binnenmarktes gewährleistet und Lieferketten nicht unterbrochen werden, auch wenn von nicht notwendigen Reisen abgeraten wird.Der Vorschlag der Kommission sieht eine zusätzliche Koordinierung in zwei Bereichen vor, in denen sich die Mitgliedstaaten bereits auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben:

  1.    Aktualisierung des vereinbarten Farbcodes für die Kennzeichnung von Risikogebiete
  2.    Strengere Maßnahmen für Reisende aus Gebieten mit höherem Risiko • fs Quelle: PM KOM

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I CORONAVIRUS

EU-Wettbewerbsaufsicht genehmigt Corona-Beihilfen des Bundes für Unternehmen der Messe- und Kongressbranche

Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine Beihilferegelung des Bundes in Höhe von 642 Mio. Euro genehmigt, mit der Unternehmen der Messe- und Kongressbranche für die Schäden durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandmie entschädigt werden. Die Regelung steht Eigentümern und Betreibern von Messen und Kongressinfrastruktur in Deutschland sowie zwischengeschalteten Unternehmen offen, die Messen und Kongressinfrastruktur vom Eigentümer an Dritte vermieten. Unternehmen sind förderfähig, wenn sie zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 einen Gewinnausfall erlitten haben und dieser Verlust mit den in diesem Zeitraum geltenden Maßnahmen der Länder zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus zusammenhängt. Die Regelung deckt bis zu 100 Prozent des entgangenen Gewinns ab, der unmittelbar entweder aus einem behördlichen Verbot aller Veranstaltungen oder zumindest aller Großveranstaltungen (definiert anhand der Teilnehmerzahl) resultiert. Die Kommission stellte fest, dass die deutsche Regelung Schäden ausgleicht, die in direktem Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus stehen. Sie stellte ferner fest, dass die Maßnahme verhältnismäßig ist, da die vorgesehene Entschädigung nicht über das hinausgeht, was zur Beseitigung der Schäden erforderlich ist. Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Regelung mit den EU-Beihilfevorschriften in Einklang steht. Sobald alle Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz vertraulicher Daten geklärt sind, wird die nicht vertrauliche Fassung der Entscheidung über das Beihilfenregister auf der Website der Kommission unter der Nummer SA.59173 zugänglich gemacht.• fs Quelle: PM KOM

Ausschreibungen

I KONSULTATION

Kommission leitet Debatte über den Umgang mit den Folgen der Bevölkerungsalterung ein

Die Europäische Kommission hat heute ein Grünbuch vorgelegt, mit dem sie eine breite politische Debatte über die Herausforderungen und Chancen einer alternden Gesellschaft in Europa anstoßen möchte. In dem Grünbuch legt die Kommission die Auswirkungen dieses deutlichen demografischen Trends auf unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft dar und lädt die Öffentlichkeit ein, ihre Ansichten zum Umgang mit dieser Sachlage im Rahmen einer 12-wöchigen öffentlichen Konsultation zu äußern.• fs Quelle PM KOM

I KONSULTATION

Kommission startet Konsultation zu Stabilität von Banken und Einlagensicherung

Am 26. Januar hat die Kommission eine gezielte Konsultation zur Überarbeitung des Rahmens für das Krisenmanagement von Banken und die Einlagensicherung gestartet. Die Ergebnisse der Konsultation werden in die Arbeit der Kommission an einem robusteren EU-Rahmen für die Einlagensicherung und Finanzstabilität einfließen. Die Konsultation konzentriert sich auf drei EU-Gesetzestexte: die Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Banken  (BRRD), die Verordnung über den einheitlichen Abwicklungsmechanismus  (SRMR) und die Richtlinie über Einlagensicherungssysteme (DGSD). Die Konsultation ist bis zum 20. April offen für Feedback. • fs Quelle: PM KOM

I KONSULTATION

EU-Kommission eröffnet öffentliche Konsultation zu Transparenz bei politischer Werbung

Die Europäische Kommission hat am 19. Januar eine breite öffentliche Konsultation zu einer Digitalsteuer gestartet. „COVID-19 hat einen beispiellosen wirtschaftlichen Schock verursacht, und während wir daran arbeiten, einen nachhaltigen Aufschwung zu schaffen, ist es entscheidend, dass alle Unternehmen einen ausreichenden Beitrag zu diesen Bemühungen leisten“, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. Die Konsultation sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die faire Besteuerung der digitalen Wirtschaft sicherzustellen. Beiträge können bis zum 12. April eingereicht werden. • fs Quelle: PM KOM

I KONSULTATION

Kommission startet Konsultation zu EU-Rechtsvorschriften über Blut, Gewebe und Zellen

Die Europäische Kommission hat am 21. Januar eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um Meinungen zur Überarbeitung der Richtlinien über Blut, Gewebe und Zellen einzuholen. Die derzeitigen Rechtsvorschriften von 2002 und 2004 haben die Sicherheit und Qualität dieser Stoffe erheblich verbessert. Sie sind jedoch inzwischen veraltet und tragen den neuen wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen, die in einer Bewertung von 2019 dokumentiert wurden, nicht angemessen Rechnung. Beiträge können bis 15. April eingereicht werden. Die Konsultation ist ein wichtiger Schritt, um die Rechtsvorschriften für Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Umgang mit Geweben und Zellen zu aktualisieren und einen flexibleren, zweckmäßigen und zukunftssicheren Rechtsrahmen zu schaffen. Es ist erforderlich, ihn an wissenschaftliche und technologische Entwicklungen anzupassen, das Auftreten und die Wiederkehr übertragbarer Krankheiten zu bekämpfen und Spender und Patienten in einem Sektor zu schützen, der zunehmend kommerzialisiert und globalisiert wird. Der Prozess wird zudem eine Reihe von Lehren aus der COVID-19-Pandemie berücksichtigen. Ein Vorschlag könnte bis Ende des Jahres vorgelegt werden. • fs Quelle: PM KOM

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Kontaktbörse

 

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Kontakt und Details

 

Kurzbeschreibung/Stichworte

Technologiegesuch

 

Niederlande

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel.  0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Niederländisches Unternehmen sucht IT-Lösungen für eine virtuelle Kontaktkarte

 

Ein niederländischer Anbieter von Unified Communications sucht innovative KMU aus Europa, die ihren Firmenkunden eine personalisierte, gemeinsam nutzbare und lesbare Identitäts-URL anbieten möchten, um für externe Parteien über verschiedene Kanäle wie Chat, Video und Anruf erreichbar zu sein. Die Zusammenarbeit würde im Rahmen eines technischen Kooperationsabkommens oder eines kommerziellen Abkommens mit technischer Unterstützung erfolgen. Diese Anfrage bezieht sich auf eine Innovationsherausforderung, die auf einer offenen Innovationsplattform veröffentlicht wurde.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer: TRNL20201231001

 

Technologiegesuch

 

Italien

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel.  0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Italienisches Unternehmen sucht technisches Know-how im Bereich Batteriepack-Produktionstechnologie

 

Ein italienisches KMU hat ein hochmodernes Lithium-Eisenphosphat-Batteriepack-Konzept entwickelt. Das Unternehmen möchte die Batteriepacks nun auch produzieren und sucht daher nach europäischen Unternehmen für einen Produktionsvertrag. Diese sollten über die erforderlichen Produktionstechnologien verfügen: Produktionslinien mit einem gewissen Automatisierungsgrad, spezifische Prozesse wie Laserschweißen, Datenmanagement usw. Die idealen Partner sind private internationale KMU mit Sitz in Europa, die über ein starkes internes Know-how verfügen, um ihr Fachwissen und/oder ihre Produktionssysteme zur Verfügung zu stellen und die Systemoptimierung für eine zukünftige Produktion zu beschleunigen.

 

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Referenznummer: TRIT20210113001

 

Geschäftliches Gesuch

 

Niederlande

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel.  0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Niederländische Handelsagentur sucht innovative und/oder nachhaltige Lebensmittelprodukte

                 

Ein niederländisches Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrungen und ein Netzwerk sowohl im Foodservice als auch im Lebensmitteleinzelhandel. Das Unternehmen möchte sein Angebot mit innovativen und nachhaltigen Lebensmittelprodukten und Getränken erweitern, um diese sowohl an den Lebensmitteleinzelhandel als auch an den Foodservice auf dem niederländischen oder belgischen Markt verkaufen zu können. Es sucht daher nach Herstellern von innovativen und/oder ökologischen bzw. veganen Lebensmitteln und Getränken.

 

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Referenznummer: BRNL20210111001
  

Geschäftliches Gesuch

 

Griechenland

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel.  0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Beschichtungen für einen Prototyp eines Benzin-Verbrennungsmotors gesucht

 

Ein griechisches Startup arbeitet an einer Verbesserung des Designs von Verbrennungsmotoren. Kernstück der Technologie ist ein patentierter Mechanismus, der die Hin- und Herbewegung in eine Drehbewegung umwandelt und damit die traditionelle Kurbelwellenkonstruktion ersetzt. Das Unternehmen ist auf der Suche nach Beschichtungen wie Keramik oder ähnlichem, die eine gute Härte, geringen Verschleiß und einen niedrigen Reibungskoeffizienten für den Einsatz in dem Mechanismus bieten. Als Art der Partnerschaft wird eine Lieferanten- oder Zulieferervereinbarung in Betracht gezogen.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer: BRGR20210107001      
                                                                                                                                                                                                                                                    

Unsere Empfehlungen

GOEUROPE! und EDIC Halle

GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum Sachsen-Anhalt ist die Jugendberatungsstelle für Fragen zu europäischen Mobilitätsprogrammen sowie in der Vermittlung europäischer Themen und Kompetenzen an junge Menschen in Sachsen-Anhalt.

Das EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt/Halle (EDIC Halle) ist Ansprechpartner für alle Bürger/innen in Sachsen-Anhalt bei Fragen zur EU und organisiert darüber hinaus verschiedene thematische Veranstaltungen.

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I FÖRDERPROGRAMM

EU funding for culture 2021-2027

In 2021 startet das EU-Förderprogramm „Kreatives Europa KULTUR“ in die neue Programmlaufzeit. Aber es gibt auch andere EU-Programme, die Fördermöglichkeiten für den kulturellen Sektor bieten. Die neue Broschüre „EU funding for culture 2021-2027” des Creative Europe Desk KULTUR gibt einen guten Überblick über verschiedene Förderinstrumente und deren Anknüpfungspunkte für den Kultur- und Kreativsektor. Auch wenn sich viele dieser Programme noch in den finalen Verhandlungen der EU-Institutionen befinden, bietet die Broschüre eine Orientierung für Kulturschaffende und -institutionen, die sich mit den neuen EU-Programmen jenseits von Kreatives Europa KULTUR vertraut machen wollen. • ah Quelle: CED Kultur

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