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17. September 2020 Ausgabe 26/20

Unser EU-Wochenspiegel

Vorwort

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser,

in Ihrer gestrigen ersten Rede zur Lage der Union hat die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Vision für ein Europa präsentiert, das stärker aus der Pandemie hervorkommen und den Weg zu einer neuen Vitalität aufzeigen soll. Es gehe darum, „eine bessere Lebensweise für die Welt von morgen zu schaffen“, sagte sie im Europäischen Parlament.

Sie stellte in Aussicht, dass sich die Kommission, um Europa grün, digital und widerstandsfähiger zu machen, u.a. auf folgende Punkte konzentrieren werde:

  • der Schutz von Leben und Lebensgrundlagen, der Gesundheit der Bürger, und die wirtschaftliche Stabilität;
  • das Anführen der digitalen Transformation;
  • die globale Antwort zu mobilisieren, da die Welt auf einen zugänglichen, bezahlbaren und sicheren Impfstoff gegen COVID-19 wartet; 
  • einen neuen Ansatz in Sachen Migration zu verfolgen und eine Union aufzubauen, in der Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben.
  • die Stärkung der Grundbausteine des Europäischen Grünen Deals. In Bezug auf die Verfolgung der Klimaziele betonte Sie die Notwendigkeit einer Renovierungswelle für Gebäude zur Eindämmung der Energieverschwendung und dass man zur Umsetzung ein „neues europäisches Bauhaus errichten werde, einen Raum, in dem Architekten, Künstler, Studenten, Ingenieure und Designer gemeinsam und kreativ an diesem Ziel arbeiten".

 

Details finden Sie im Artikel zur Rede und zu den 2030 Klimazielen.

Mit besten Grüßen

Carmen Johannsen Leiterin der Landesvertretung

Aus den Institutionen

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Präsidentin von der Leyen zur Lage der Union: „Ein vitales Europa in einer fragilen Welt“

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer ersten Rede zur Lage der Union die Europäer/innen dazu aufgerufen, die Corona-Pandemie als Chance zu begreifen. „Als wir gespürt haben, wie zerbrechlich alles um uns herum ist, haben wir die Gunst der Stunde genutzt, um unserer Union eine neue Vitalität zu verleihen“, sagte von der Leyen gestern vor dem Europäischen Parlament. „Die Menschen möchten diese Corona-Welt hinter sich lassen, diese Fragilität und Unsicherheit. Sie sind bereit für Veränderung und für Neubeginn.“ Die von der Leyen-Kommission arbeite an einem nachhaltigen und transformativen Aufschwung, mit dem Europa wirtschaftlich, ökologisch und geopolitisch voranschreiten könne. Dazu will die Kommission unter anderem das Ziel für die Senkung der Emissionen bis 2030 von 40 Prozent auf 55 Prozent anheben.

Dazu finden Sie hier mehr.

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Saubere Städte: Europäische Mobilitätswoche startete gestern


Am 16. September begann die 19. Europäische Mobilitätswoche unter dem Motto „emissionsfreie Mobilität für alle“. Die jährliche Kampagne der Europäischen Kommission fördert saubere Mobilität in Innenstädten. Vom 16. bis 22. September werden Tausende von Städten und Gemeinden aus über 40 Ländern Aktivitäten organisieren, die Mobilität ohne Emissionen in Innenstädten in den Mittelpunkt stellen. Ein Teil davon ist ein autofreier Tag, an dem die Straßen für Menschen, die z.B. zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Scooter unterwegs sind, geöffnet werden. Aus Deutschland sind in diesem Jahr u.a. Chemnitz, Essen, Neumünster und Würzburg mit dabei.• fs Quelle: PM KOM

I EUROPÄISCHE KOMMISSION

Kommission beginnt mit Erprobung des Datenabgleichsdiensts für die Interoperabilität nationaler Kontaktnachverfolgungs‑ und Warn-Apps

Die Kommission entwickelt derzeit einen Datenabgleichsdienst, mit dem nationale Apps in der EU auf interoperable Weise verknüpft werden sollen. Das Potenzial, das solche Kontaktnachverfolgungs‑ und Warn-Apps bieten, um Coronavirus-Infektionsketten zu unterbrechen und so Menschenleben zu retten, soll so voll ausgeschöpft werden. Heute wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht, denn eine Gruppe von Mitgliedstaaten hat nun begonnen, die Infrastruktur zu testen. Die Kommission hat Tests zwischen den Back-End-Servern der offiziellen Apps der Tschechischen Republik, Dänemarks, Deutschlands, Irlands, Italiens und Lettlands und einem neu eingerichteten Gateway-Server aufgenommen. • fs Quelle: PM KOM

Desinformation: EU bewertet Verhaltenskodex und veröffentlicht Berichte der Plattformen über Desinformation im Zusammenhang mit COVID-19

Die Kommission legte am 10. September die Bewertung der Umsetzung und der Wirksamkeit des Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation vor. Die Bewertung zeigt, dass der Kodex sich als sehr wertvolles Instrument – das erste weltweit dieser Art – bewährt hat und einen Rahmen für einen strukturierten Dialog zwischen den Interessenträgern geschaffen hat, um für mehr Transparenz bezüglich der Maßnahmen der Plattformen gegen Desinformation innerhalb der EU zu sorgen. Zugleich werden in der Bewertung einige Mängel herausgestrichen, die vor allem damit zusammenhängen, dass der Kodex Selbstregulierung vorsieht.

Zusätzlich sollen Nationale Corona-Warn-Apps in der EU grenzüberschreitend funktionieren. Die EU-Kommission hat dafür die Infrastruktur entwickelt, die ab dem 14. September sechs Staaten, darunter auch Deutschland, für ihre offiziellen Warn-Apps testen. • fs Quelle: PM KOM

Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern: Kommission schafft rechtliche Grundlage für freiwillige Mithilfe von Kommunikationsdiensten

Die Kommission hat am 10. September eine Übergangsverordnung vorgeschlagen, damit Kommunikationsdienste weiterhin freiwillig dabei mithelfen können, den sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet aufzudecken und zu entfernen. Diese Übergangsmaßnahme ist notwendig, da mit der vollständigen Anwendung des Europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation ab dem 21. Dezember 2020 bestimmte Online-Kommunikationsdienste, wie Webmail oder Messaging-Dienste, in den Anwendungsbereich der e-Privacy-Richtlinie fallen. Diese Richtlinie enthält keine ausdrückliche Rechtsgrundlage für die freiwillige Verarbeitung von Inhalten oder Verkehrsdaten zum Zwecke der Aufdeckung des sexuellem Missbrauchs von Kindern im Internet. • fs Quelle: PM KOM

Deutschland verzeichnet mit 22 Milliarden Euro EU-weit drittgrößte Mehrwertsteuerlücke

Den EU-Ländern entgingen 2018 Mehrwertsteuer-Einnahmen in Höhe von 140 Mrd. Euro, aufgrund von COVID-19 ist 2020 ein weiterer Anstieg möglich. Deutschland verzeichnete 2018 mit 22 Mrd. Euro die dritthöchste Mehrwertsteuerlücke in absoluten Zahlen nach Italien (35,4 Mrd. Euro) und dem Vereinigten Königreich (23,5 Mrd. Euro). Zu diesem Ergebnis kommt ein am 10. September von der EU-Kommission veröffentlichte Bericht. Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni wies darauf hin, dass die EU bei der Beseitigung von Möglichkeiten für Mehrwertsteuerbetrug und -hinterziehung zwar schrittweise vorangekommen ist, es aber noch viel zu tun gibt. • fs Quelle: PM KOM

Barnier nach Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich: EU rüstet sich für alle Szenarien

Die achte Verhandlungsrunde über die künftige Partnerschaft zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich endete am 10. September in London ohne Fortschritte. Besonders beunruhigend für die EU-Seite ist der von der britischen Regierung angekündigte Bruch von Bestimmungen des Austrittsabkommens zur irischen Grenze. Die EU bereitet sich für alle Szenarien ab dem 1. Januar 2021 vor.• fs Quelle: PM KOM

Für eine widerstandsfähige EU: Kommission legt erste strategische Vorausschau vor

Die Europäische Kommission hat am 09. September ihre erste strategische Vorausschau angenommen. Darin sollen neue Herausforderungen und Chancen ermittelt werden, damit die strategischen Entscheidungen der Europäischen Union besser gesteuert werden können. Die strategische Vorausschau wird in wesentliche politische Initiativen einfließen. Sie wird die Kommission bei der Ausarbeitung zukunftsfähiger Strategien und Vorschriften unterstützen, die sowohl dem derzeitigen Bedarf als auch den längerfristigen Erwartungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger gerecht werden. In der Vorausschau 2020 wird dargelegt, weshalb ein solcher Ansatz für die Formulierung der EU-Politik herangezogen wird und zudem das Konzept der Widerstandsfähigkeit der EU umfassend erläutert.  • fs Quelle: PM KOM

Zur strategischen Vorschau

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Aus den Fachbereichen

I KLIMAZIELE

EU-Kommission will 2030-Klimaziel deutlich verschärfen

Die EU-Kommission will die Zielvorgabe für die Senkung der Emissionen bis 2030 auf 55 Prozent (im Vergleich zum Referenzjahr 1990) anheben. Dies kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 16. September in ihrer Rede zur Lage der Union 2020 an. Bisher lautet das offizielle Ziel minus 40 Prozent. Die Folgenabschätzung der Kommission habe aber laut Frau von der Leyen eindeutig ergeben, dass die Wirtschaft und Industrie die Ziel-Verschärfung bewältigen könnten. Mit den Maßnahmen, die Teil des Europäischen Grünen Deals sind, will die EU als erster Kontinent weltweit bis 2050 klimaneutral werden und ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen erfüllen.

 

Der Vorschlag fließt in das nun anzupassende EU-Klimagesetz ein, welches die Kommission bereits im März auf den Weg gebracht hatte und das EU-Parlament und Mitgliedstaaten derzeit beraten. Der für Klimafragen federführende Umweltausschuss des EU-Parlaments hat am 11. September seine Position zum Klimagesetz verabschiedet. Die Abgeordneten fordern eine deutliche Anhebung des EU-CO2-Reduktionsziels für 2030 von 40 auf 60 Prozent gegenüber 1990. Darüber hinaus fordert der Umweltausschuss die Treibhausgasneutralitätsziel bis 2050 für alle Mitgliedstaaten verbindlich zu machen und langfristige CO2-Budgets für die EU zu definieren. Die finale Abstimmung im Plenum des EU-Parlaments ist für die Woche vom 5. bis 8. Oktober anberaumt. Üblicherweise folgt das Plenum dem Votum des federführenden Ausschusses. Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im Rat noch nicht auf eine Position geeinigt.• dw Quelle: KOM, EP

I CORONAVIRUS

Rat billigt Aufstockung des Haushalts für 2020 um 6,2 Milliarden €

Der Rat hat am 11. September vereinbart, den EU-Haushalt für 2020 um 6,2 Milliarden € aufzustocken, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise zu bewältigen und unter anderem die Impfstrategie zu finanzieren. Der Rat nahm den Entwurf des Berichtigungshaushaltsplans Nr. 8 für 2020 im Wege des schriftlichen Verfahrens an.

Mit dem geänderten Haushaltsplan werden die Zahlungen für das Soforthilfeinstrument (ESI) um 1,09 Milliarden € aufgestockt, um die Entwicklung und den Einsatz eines COVID-19-Impfstoffs sicherzustellen. Die Europäische Kommission wird diesen Betrag als Anzahlung für die Vorbestellung von Impfstoffdosen verwenden.

Im Entwurf des Berichtigungshaushaltsplans Nr. 8 werden auch die Mittel für Zahlungen für die Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronavirus-Krise (CRII) und die Investitionsinitiative zur Bewältigung der Corona-Krise Plus (CRII+) um 5,1 Milliarden € erhöht. Dieser Betrag wird verwendet, um den bis Ende des Jahres prognostizierten zusätzlichen Bedarf an Kohäsionsmitteln zu decken. Im Rahmen der CRII werden nicht ausgegebene Mittel aus dem EU-Haushalt umgeschichtet, um die COVID-19-Krise zu bewältigen, während mit CRII + die Regeln für Kohäsionsausgaben gelockert werden, um die Flexibilität zu erhöhen.• fs Quelle: PM RAT

EU und WHO gründen gemeinsamen Förderrat zur schnelleren Entwicklung von Impfstoffen, Tests und Behandlungen

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der WHO-Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, haben 10. September einen Hochrangigen Förderrat (High Level Facilitation Council) ins Leben gerufen und in dessen erster Tagung gemeinsam den Vorsitz geführt; dieses Gremium wird die Arbeit des globalen Kooperationsrahmens ACT-A (Access to COVID-19 Tools Accelerator) anleiten, um die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen COVID-19 zu beschleunigen und die Gesundheitssysteme zu verbessern.

Ziel dieser ersten Tagung war es, den ACT-Accelerator-Plan als zentralen globalen Lösungsweg zur Beendigung der Krise und zur Wiederherstellung der Gesundheitssysteme und des globalen Wachstums auszurichten, Einigkeit über die ökonomische Grundlage und die Investitionsbegründung für die vollständige Finanzierung des ACT-Accelerators zu erzielen sowie Kräfte auf der politischen Führungsebene zu aktivieren und internationale Unterstützung für eine gerechte weltweite Zuteilung zu mobilisieren. • fs Quelle: PM KOM

I BESCHÄFTIGUNG UND SOZIALES

Rückblick: Warum soziale Gerechtigkeit und Solidarität wichtiger denn je sind

Die Kommission hat am 15. September die Ausgabe 2020 der Zeitschrift Beschäftigung und soziale Entwicklungen in Europa (BNE) veröffentlicht, die dem Thema soziale Gerechtigkeit und Solidarität gewidmet ist. Der Bericht bietet eine evidenzbasierte Analyse darüber, wie angesichts von Krisen wie der COVID-19-Pandemie sowie struktureller Veränderungen aufgrund der demografischen Alterung und der grünen und digitalen Übergänge in der EU mehr Fairness erreicht werden kann. • fs Übersetzung Quelle: PM KOM

I BILDUNG

OECD-Bericht: Bildung auf einen Blick 2020

Am 8. September wurde der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2020“ veröffentlicht. Der Bericht vergleicht Bildungssysteme der einzelnen OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern. In diesem Jahr hat der Bericht u.a. einen Schwerpunkt auf der beruflichen Ausbildung. Untersucht werden die Teilnahme an beruflicher Bildung in den verschiedenen Bildungsbereichen, die Arbeitsmarktergebnisse und sozialen Auswirkungen für Absolventen beruflicher Ausbildungsgänge sowie die in berufsbildende Bildungseinrichtungen investierten Human- und Finanzressourcen.

Die Veröffentlichung bietet Daten und wichtige Indikatoren, die nicht nur die Bildung prägen, sondern auch während und nach der Krise von entscheidender Bedeutung sind. Der aktuellen Situation wird besonders Rechnung getragen und die Auswirkungen der Pandemie mit in die Auswertung einbezogen. ah

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Ausschreibungen

I KONSULTATION

Breitbandnetzausbau – Evaluierung der EU-Beihilfevorschriften

Die Kommission holt Ihre Stellungnahmen ein, um Wirksamkeit, Effizienz, Kohärenz, Relevanz und EU-Mehrwert der Beihilfevorschriften für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur zu bewerten. Funktionieren die Beihilfevorschriften für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur? Inwieweit haben sie den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur gefördert und zur Wettbewerbsfähigkeit des Sektors beigetragen? Inwieweit tragen die Beihilfevorschriften für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur den technologischen Entwicklungen und den sozioökonomischen Erfordernissen Rechnung? Sind sie ein geeignetes Instrument, um die von der EU in ihrer Mitteilung „Gestaltung der digitalen Zukunft Europas“ dargelegten neuen strategischen Ziele zu erreichen. Die Stellungnahmen zu diesen Fragen werden in die Evaluierung der Beihilfevorschriften für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur einfließen. Anhand der Evaluierungsergebnisse werden die Kommissionsdienststellen entscheiden, ob ein konkretes und kohärentes Handeln (legislative und nichtlegislative Maßnahmen) erforderlich ist.• fs Quelle: KOM

Frist für Rückmeldungen: 08 September 2020 - 05 Januar 2021

Zur Konsultation

Bauprodukte – Überarbeitung der EU-Vorschriften

Die Konsultation bietet allen Interessenträgern und Endnutzern die Möglichkeit, an einer möglichen Überarbeitung der Bauprodukteverordnung mitzuwirken. Ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen werden dazu beitragen, das Basisszenario festzulegen, mögliche Optionen für die Zukunft zu bewerten und das am besten geeignete weitere Vorgehen zu ermitteln.• fs Quelle: KOM

Frist für Rückmeldungen: 04 September 2020 - 25 Dezember 2020

Zur Konsultation

Kontaktbörse

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Programm

Land

 

 

Kontakt und Details

 

Kurzbeschreibung/Stichworte

Geschäftliches Gesuch

 

Italien

 

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel. 0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Italienisches Bauunternehmen mit gutem Ruf bei großen Zivil- und Industriebauten sucht Unteraufträge

 

Ein Italienisches Bauunternehmen mit Sitz in Sizilien sucht Partner in Spanien, Griechenland, Frankreich, Deutschland, Österreich und Lettland, um Subunternehmerverträge abzuschließen. Das Unternehmen ist in der Lage, eine breite Palette professioneller Bauleistungen zu erschwinglichen Preisen und unter Einsatz neuer Technologien anzubieten.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer:  BOIT20200520003

Forschungsgesuch

 

Eureka

 

Türkei

 

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel. 0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Türkisches Unternehmen sucht F&E-Partner mit Erfahrung im Bereich Umweltdesign

 

Ein türkisches Unternehmen, das auf Umweltdesign spezialisiert ist und Erholungsgebiete wie Pools, Joggingpfade, Fahrradwege, Picknickplätze und Grünflächen betreibt, sucht nach F&E-Partnern mit Erfahrung in den Bereichen Umweltdesign, GIS-Systeme und Eurostars-Projekte, um einen Vorschlag für das Eurostars-Programm zur Schaffung eines SCADA-Systems (Supervisory Control and Data Acquisition) einzureichen, das es dem Unternehmen ermöglicht, die über das SCADA-System erhaltenen Daten in einem integrierten GIS-System auszuwerten.

 

 

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer: RDTR20200821001

 



Geschäftliches Gesuch

 

Bulgarien

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel. 0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Bulgarisches Unternehmen im Bereich der industriellen Regalsysteme sucht Vertriebspartner in Europa

 

Ein bulgarisches Unternehmen, das in den Bereichen Industrieregale, Palettenregalsysteme, mittelschwere Regalsysteme und Spezialregalsysteme tätig ist, sucht Händler und Handelsvertreter in ganz Europa.

 

Das Unternehmen bietet die Unterzeichnung eines Vertriebsvertrags für seine Produkte oder eines Handelsvertretervertrags für Projekte auf der Grundlage des spezifischen Gewichts, der Mobilität und der baulichen Anforderungen an.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer: BOBG20200903001

 

Geschäftliches Gesuch

 

Japan

Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt

Sven Erichson
Tel. 0391/5693 148

E-Mail: erichson(at)magdeburg.ihk.de

Ein japanischer Hersteller intelligenten Toiletten sucht Vertreter oder Vertriebspartner in der EU

 

Ein japanischer Hersteller von intelligenten Toiletten sucht nach Partnern in der EU. Sie bieten eine intelligente Toilette an, die alle notwendigen Grundfunktionen erfüllt, und das zu einem im Vergleich zur Konkurrenz erschwinglichen Preis. Das Unternehmen hat bereits Partner in ganz Asien und will seinen Markt auf die EU ausdehnen. Ideale Partner haben Verbindungen zu Endverbrauchern in öffentlichen Einrichtungen und der Sanitärindustrie. Sie möchten Vertriebsdienstleistungen und Handelsvertreterverträge mit relevanten Partnern abschließen.

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Referenznummer:  BOJP20200902001

 

 

 

Unsere Empfehlungen

Europa-Quiz von GOEUROPE! und dem EDIC Halle

Verantwortlich für die wöchentlich neuen spannenden und teils kuriosen Fragen sind GOEUROPE! sowie das EDIC Halle.

GOEUROPE! Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum Sachsen-Anhalt ist die Jugendberatungsstelle für Fragen zu europäischen Mobilitätsprogrammen sowie in der Vermittlung europäischer Themen und Kompetenzen an junge Menschen in Sachsen-Anhalt.

Das EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt/Halle (EDIC Halle) ist Ansprechpartner für alle Bürger/innen in Sachsen-Anhalt bei Fragen zur EU und organisiert darüber hinaus verschiedene thematische Veranstaltungen (http://www.europedirect-halle.de/).

Und nun viel Spaß beim Lösen der Quizfragen dieser Woche!

In dieser Woche war es soweit: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hielt am Mittwoch ihre erste Rede zur Lage der Union. Wir schauen uns in diesem Quiz ihre Rede etwas genauer an.

1. Bevor wir uns den Inhalten der Rede widmen, zunächst die folgende Frage: Seit wann gibt es die jährliche Rede zur Lage der Union?

A) seit 1993

B) seit 2010

C) seit 2014

2. Womit begann Ursula von der Leyen ihre diesjährige Rede?

A) mit dem Zitieren der Ode an die Freude

B) mit einem Appell an die Solidarität und den Zusammenhalt zwischen den europäischen Bürger/innen und Mitgliedsstaaten

C) mit einem Dank an alle in der Corona-Krise aktiven Pfleger/innen, Ärzt/innen und anderen Menschen in systemrelevanten Jobs

3. Welches Politikfeld wurde in der Rede nicht behandelt?

A) Gesundheitspolitik      

B) Außenpolitik

C) Bildungspolitik

Lösungen:

1. B) Die erste Rede zur Lage der Union (engl. State on the European Union) wurde 2010 vom damaligen Kommissionspräsidenten Manuel Barroso gehalten. Dieser hatte die Rede im Jahr zuvor als Teil einer neuen Kommunikationsstrategie eingeführt. Dabei könnte man sie mit einer Regierungserklärung vergleichen, in welcher sich der/die Kommissionspräsident/in an das Parlament, aber auch die Öffentlichkeit wendet. In der seither jährlichen Rede nach US-amerikanischem Vorbild legt der/die Kommissionspräsident/in vor dem Europäischen Parlament Rechenschaft über das letzte Jahr ab und erläutert, was im kommenden Jahr geplant ist.

2.  C) Ursula von der Leyen begann ihre Rede mit dem Verweis auf Andrej Sacharow, der immer wieder von seinem unerschütterlichen Glauben an die verborgene Stärke des menschlichen Geistes gesprochen habe. Diese Stärke habe man, so von der Leyen, in den letzten Monaten bei den Menschen in Europa gesehen, ganz besonders bei den sogenannten systemrelevanten Arbeitnehmer/innen, wie etwa Pfleger/innen und Ärzt/innen. Ihnen wolle sie zu Beginn Tribut zollen. Der erste Teil ihrer Rede war dabei auf Französisch, was als Geste an den Parlamentssitz Straßburg gewertet wird, wo die Rede eigentlich stattfinden hätte sollen. Später wechselte sie ins Englische und auch in Deutsche, und die Rede endete mit den Worten „Vive l’Europe! Long live Europe! Es lebe Europa!“.

 3.  C) Nicht behandelt wurde der Bildungsbereich. Dies ist allerdings auch weniger verwunderlich, da Bildung ganz klar in den Kompetenzbereich der Mitgliedsstaaten fällt und die EU hier nur über wenige Programme, etwa das Erasmus + -Programm Einfluss nehmen kann.
Hauptthemen der Rede waren Klimapolitik mit dem Green Deal, die Digitalisierung „digital decade“, aber auch Gesundheitspolitik, Außenbeziehungen der Union und Migration.

Eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Inhalten der Rede finden Sie hier.

Ihre Fragen beantworten wir gerne! Senden Sie uns hierzu einfach eine E-Mail an info@europedirect-halle.de.

 

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I ÜBERSETZUNGS-TOOL

eTranslation steht allen 21 Mio. kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa kostenlos zur Verfügung

Alle KMU können nun eTranslation nutzen, um sehr genaue maschinelle Übersetzungen einfacher Texte oder Dokumente zwischen allen EU-Amtssprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch zu erhalten, weitere Sprachen werden folgen.

Sie können für Ihren Ausgangstext sogar das Sachgebiet auswählen, z. B. Gesundheit oder Justiz, damit die sprachlichen Besonderheiten Ihres Sektors berücksichtigt werden. eTranslation übersetzt den Text einer Datei, ohne Bilder oder Formatierungen zu verändern, und Sie können anschließend alle übersetzten Daten aus dem System löschen‚ um die Vertraulichkeit zu garantieren. Vor allem aber ist eTranslation kostenlos‚ einfach zu benutzen und sicher.fs Quelle: KOM

Zur Anmeldung

 

 I PREISAUSSCHREIBUNG

 

Erstmals Sonderkategorie „Europa – hier und jetzt“ beim Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt – noch bis 9. November 2020 Filmbeiträge einreichen!


Junge Filmemacher/innen aus Sachsen-Anhalt sind auch in diesem Jahr wieder aufgerufen, ihr Talent beim größten Jugendkurzfilmwettbewerb Sachsen-Anhalts unter Beweis zu stellen. Von Spiel- über Animationsfilm bis hin zu Dokumentation, Musikvideo oder Filmexperiment – der Jugendvideopreis Sachsen-Anhalt gibt jungen Filmtalenten eine Bühne, um ihre Werke zu präsentieren. Egal, ob mit Smartphone, Tablet oder Videokamera gedreht – im Vordergrund des Wettbewerbs stehen die Geschichten der Filme, die in vier Kategorien eingereicht werden können.

Neben ABC-Teams, Newcomer und Masterclass wird dieses Jahr erstmalig der Sonderpreis „Europa – hier und jetzt“ durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt vergeben. Preisgelder in Höhe von 800 Euro warten auf die Gewinner/innen der Kategorie, die sich mit dem Thema Europa und europäischen Bezügen in Sachsen-Anhalt sowie im Leben der Bürger/innen im Land auseinandersetzen.

Wettbewerbsbeiträge können noch bis zum 9. November eingereicht werden. Aus allen Einsendungen werden die besten Filme ausgewählt und für die Preisverleihung am 28. November im Moritzhof in Magdeburg nominiert. Dort laufen die Filme auf großer Leinwand und haben Chancen auf Preisgelder von insgesamt 3.300 Euro. Bedingt durch die Pandemielage ist für die Preisverleihung ein Hybridformat mit Live-Streaming geplant.

Aktuelle News und alle Informationen zur Anmeldung finden sich auf der Website:  www.jugend-video-preis.de. Veranstalter ist der Landesverband Offene Kanäle Sachsen-Anhalt e. V. • Gastartikel Susanne Brunnbauer Referentin Referat Internationale Zusammenarbeit Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt


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