Sachsen-Anhalt beliefert die Welt

Was haben das Fußball-WM-Stadion in Kapstadt, das höchste Gebäude der Welt in Dubai, die Hochzeit der schwedischen Kronprinzessin Viktoria, der Unterricht an der Internationalen Schule in Dubai und eine Schiffstour auf dem Fluss Ecil in der kasachischen Hauptstadt gemeinsam? An allen haben Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ihren Anteil. Glasbau Gipser aus Halle installierte das Glasdach des Greenpoint-Stadions, Guardian Flachglas in Bitterfeld-Wolfen lieferte das Glas für die Fenster des 828 m hohen Burj Chalifa, die Hochzeitspralinen kreierte die Halloren Schokoladenfabrik in Halle, die älteste ihrer Art in der Welt, die Schüler in Dubai lernen auf ergonomischen Stühlen der Project Schul- und Objekteinrichtungen GmbH aus der Lutherstadt Eisleben, und eine beschauliche Tour vor der Kulisse von Astana unternimmt man seit Juli 2010 mit einem Schiff der Kiebitzberg-Werft aus Havelberg.

 

Nur fünf Beispiele für Produkte aus Sachsen-Anhalt, die Kunden in aller Welt überzeugt haben. Viele Unternehmen aus unserem Land haben erfolgreich den Weg ins Ausland gewagt – mit kreativen Ideen, hervorragender Qualität und wettbewerbsfähigen Preisen. Der Außenhandel hat sich – mit Ausnahme des globalen Krisenjahres 2009 – stetig verbessert. 2008 wurden Waren im Wert von über 12,8 Milliarden Euro exportiert. Die engsten Wirtschaftskontakte bestehen dabei mit den Staaten der Europäischen Union. Die Exporte in die 27 EU-Länder betrugen 9,3 Milliarden Euro, das sind rund 72%. Im Jahr 2009 gingen sogar 80% aller Ausfuhren aus Sachsen-Anhalt in die EU. Der einheitliche Wirtschaftsraum bietet dank klarer rechtlicher Rahmenbedingungen beste Voraussetzungen für wirtschaftliche Kooperationen.

 

Aber auch bis nach Amerika, Asien, Afrika und Australien reichen die Kontakte. So lieferte die Firma Alpha Signs GmbH aus Hohenthurm Leuchtwerbung für die Niederlassungen einer britischen Automobilmarke auf dem Fünften Kontinent, und die Ambulanz Mobile GmbH aus Schönebeck sorgt in vielen Ländern mit ihren maßgeschneiderten Lösungen für schnelle und moderne medizinische Rettung, seit Juni 2009 zum Beispiel auch in Peru.

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