Antrittsbesuch des Botschafters Kroatiens in Sachsen-Anhalt

Das Bild zeigt links Ministerpräsident Reiner Haseloff und rechts Botschafter Radman bei der Begrüßung in der Staatskanzlei vor den Flaggen der EU, Deutschlands und Sachsen-Anhalts.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßte am 26. März den Botschafter der Republik Kroatien, S. E. Dr. Gordan Grlić Radman, zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei.

Beide Gesprächsparter lobten die bilateralen Beziehungen zwischen Sachsen-Anhalt und Kroatien und erörterten aktuelle Themen.

2017 belief sich der Export aus Sachsen-Anhalt nach Kroatien auf rund 42,8 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden Waren im Wert von 24,2 Millionen Euro aus dem jüngsten EU-Land importiert.

Die Handwerkskammer Magdeburg kooperiert auf der Grundlage einer 2011 abgeschlossenen Vereinbarung mit der Handwerkskammer Rijeka. Ziel der Zusammenarbeit ist einerseits die Förderung der Zusammenarbeit von deutschen und kroatischen Handwerksunternehmen und andererseits die Anerkennung kroatischer Berufsabschlüsse des Handwerks in Deutschland. Die Magdeburger Kammer ist Leitkammer für die Anerkennung kroatischer Berufsabschlüsse des Handwerks in Deutschland.

Hochschulkontakte und -austausche bestehen zwischen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Zagreb in den Fachbereichen Ethnologie und Slavistik sowie zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Universität Zagreb im Bereich der Fakultät für Humanwissenschaften. Weiterhin bestehen Kontakte zwischen der Hochschule Anhalt und dem Algebra College Zagreb.

Im transnationalen Kooperationsprojekt RUMOBIL zur „Mobilität in ländlichen Räumen im Zeichen des demografischen Wandels“ arbeiten das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt und die Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt unter anderem mit der Kroatischen Bahnbetriebsgesellschaft HZ PP zusammen. Das von der EU geförderte Projekt, das noch bis Juni 2019 läuft, hat die gemeinsame Entwicklung und Erprobung neuer Ansätze zur Anbindung ländlicher, vom demografischen Wandel besonders betroffener Gebiete an den Öffentlichen Personennahverkehr und überregionale Verkehrswege zum Ziel.